Auffahrunfall auf der A21 fordert Todesopfer

Auffahrunfall auf der A21 fordert Todesopfer
Bezirk Baden

In den Morgenstunden des 25. April 2017 ereignete sich auf der A21 im Bezirk Baden ein folgenschwerer Verkehrsunfall. Ein Seat Alhambra war aus bisher unbekannter Ursache in das Heck eines LKW-Sattelzuges zwischen Heiligenkreuz und Mayerling geprallt. Dabei schob sich die Beifahrerseite des Seat unter den Unterfahrschutz des Sattelanhängers.

Zwei Insassen des Seat, der Fahrer und eine Person die im Fahrzeugfond saß, wurden unbestimmten Grades verletzt. Für den Beifahrer kam leider jede Hilfe zu spät. Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurde die Fahrgastzelle auf der rechten Fahrzeugseite zerstört und die Person eingeklemmt.
Beim Eintreffen der ersten Rettungskräfte, den Vorrausfahrzeugen der Freiwilligen Feuerwehren Heiligenkreuz und Alland, sowie ein Rettungswagen des Roten Kreuzes und der Rettungshubschrauber Christophorus 3, wurden die beiden verletzten Personen von Ersthelfen versorgt. Der anwesende Notarzt konnte bei der eingeklemmten Person leider nur noch den Tod feststellen.
Nach dem Abtransport der Verletzten und der Freigabe der Unfallstelle durch die Polizei, wurde mit der Bergung der verstorbenen Person begonnen. Hierfür musste der PKW mittels Seilwinde des Rüstlöschfahrzeuges von dem Heck des Sattelzuges weggezogen werden um sich zum Eingeklemmten vorarbeiten zu können. Mittels hydraulischen Rettungsgerät wurde die deformierte Fahrgastzelle geöffnet und die Leiche aus dem Wrack geborgen.
Die Bergung der Unfallfahrzeuge übernahm ein privates Bergeunternehmen mit Unterstützung der eingesetzten Kräfte. Für die Dauer der Berge- und Aufräumarbeiten musste die Außenringautobahn zwischen der Anschlussstelle Heiligenkreuz und Mayerling für mehrere Stunden komplett gesperrt werden.

Fotocredit:  Freiwillige Feuerwehr Alland
www.bfkdo-baden.com

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