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Dachstuhlbrand in Kottingbrunn

Am 1. November 2016 gegen 09:30 Uhr heulten in Kottingbrunn, Leobersdorf, Schönau an der Triesting und Bad Vöslau die Sirenen.

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Grund dafür war ein Dachstuhlbrand einer Garage in der Hirtenberger Straße. Bei der Anfahrt konnten schon Rauchschwaden entdeckt werden, auch aus den Dachziegel drang bereits dichter Rauch. Vom ersteintreffenden Rüstlöschfahrzeug Leobersdorf wurde eine Angriffsleitung für den Atemschutztrupp aufgebaut. Zwei Atemschutztrupps gelang es zum Brandobjekt vorzudringen und konnten das Garagentor ein wenig öffnen.

Mit gezielten Wasserstößen konnten die Flammen im Inneren in Schach gehalten werden, ehe das Tor entfernt wurde. Sofort begaben sich die Atemschutztrupps ins Innere vor und begannen mit der Brandbekämpfung. Über die Drehleiter Bad Vöslau wurde eine Brandbekämpfung über das Dach auf der Straßenseite vorgenommen, indem mehrere Dachziegel entfernt wurden. Vom Einsatzleitfahrzeug Kottingbrunn wurde in der Zwischenzeit die Einsatzleitung aufgebaut und besetzt. Über den Innenhof wurde ein Atemschutztrupp zur Brandbekämpfung auf das Dach geschickt, welcher ebenfalls begann die Dachziegel zu entfernen. Die angrenzende PKW-Garage wurde aufgebrochen um eine Kontrolle dieses Raumes zu ermöglichen. Aufgrund der vielen Atemschutztrupps wurde vom Atemluftfahrzeug Bad Vöslau mit der Unterstützung der Pumpe Schönau/Triesting ein Atemschutzsammelplatz aufgebaut und die verbrauchten Atemluftflaschen aufgefüllt. Das Nachbarobjekt wurde inzwischen von einem Atemschutztrupp durchsucht und es konnte in einem Zimmer Rauch festgestellt werden. Unverzüglich wurde für dieses Objekt eine Druckbelüftung aufgebaut und das Haus somit rauchfrei gemacht. Da sich in der brennenden Garage viele Lacke und Öle befanden wurde das ablaufende Löschwasser mit diesen Stoffen kontaminiert. Um ein verschmutzen des Kanales zu verhindern wurde ein Kanalabdeckbehälter über den Kanal im Innenhof aufgebaut. Nachdem Brand Aus gegeben werden konnte wurde die beschädigte Garage gepölzt um ein Einstürzen dieses Objektes zu verhindern. Abschließend wurde das kontaminierte Löschwasser, in Absprache mit dem Schadstoffberatungsdienst der Feuerwehr Hirtenberg in einen Tankbehälter gesaugt und entsprechend entsorgt.

Insgesamt standen 4 freiwillige Feuerwehren und der Schadstoffberatunsdienst der Fuerwehr mit 92 Feuerwehrmitglieder im Einsatz. Unterstüzt wurde sie dabei auch durch ein Rettungsteam zur Sicherheit der Einsatzkräfte vor Ort und Kräfte der Polizei. Die LB18 musste für die Dauer der Löscharbeiten in diesem Bereich komplett gesperrt werden.

Fotos: Martin Pock/Daniel Wirth/Melanie Deli

www.bfkdo-baden.com

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