„Donald Trump“ vom Schotterteich?

„Donald Trump“ vom Schotterteich?
Weigelsdorf

In unserer September-Ausgabe berichteten wir auf Seite 7 im Artikel „Dicke Luft im EHZ“ über die Turbulenzen im Vorstand des Vereins des Erholungszentrum in Weigelsdorf. Der mittlerweile abberufenen Kassierin Waltraud Mihalik warf SPÖ-Stadtrat und EHZ Obmann Ernst Smetana „vereinsschädigendes Verhalten“ vor. Diese wehrt sich gegen die aus ihrer Sicht falschen Anschuldigungen. Sichtlich unangenehm war die Berichterstattung Obmann Smetana, der a la Donald Trump die Berichterstattung als „Fake News“ bezeichnete.

Spätestens seit US-Präsident Donald Trump kennt man das Phänomen in der Politik: Wenn Medien Politiker mit unangenehmen Wahrheiten konfrontieren, versuchen diese, Medien als „Fake News“ (manipulierte Falschmeldungen) zu bezeichnen, um von der Sache abzulenken. Dieses Mittel hat sich scheinbar bis nach Weigelsdorf durchgesprochen und kaum war die letzte MONATSREVUE in den Postkästen kontert Smetana mit einem öffentlichen Aushang in den Schaukästen des EHZ.  „Der Artikel in der Monatsrevue wurde von Frau Mihalik verfasst und ist eine Fake News“, so Smetana.

Der Artikel wurde natürlich nicht wie von Smetana behauptet von Frau Mihalik verfasst, sondern von der Redaktion der MONATSREVUE. Diese Behauptung ist also unwahr!

Weiters schreibt Smetana in der „Information: „Eigenmächtigkeit, subversives Verhalten und Nachlässigkeit hat der Vorstand 8.9.2017 einstimmig beschlossen sie, als Kassierin abzusetzen“. Dies dürfte so auch stimmen, was Smetana aber verheimlicht ist, dass er bei der Vereinsbehörde bereits im Februar 2017 Frau Mihalik als Kassierin eigenmächtig durch seine Tochter ersetzt hat.

Wer den Arktikel in der September-Ausgabe der MONATSREVUE gelesen hat, wird festellen, dass sowohl Herr Smetana, wie auch Frau Mihalik interviewt wurden und in dem Artikel zu Wort kamen.

Smetana schreibt in der Vereinszeitung, die an alle Mitglieder per Post verschickt wurde, aber: „Der Artikel in der Monatsrevue ist lediglich ihre (Annahme der Redaktion: Frau Mihalik) persönliche Darstellung. Hätte die Monatsrevue zeitgerecht beim Vorstand oder Obmann nachgefragt, so hätte man diesen Bericht von Frau Mihalik wahrscheinlich nie veröffentlicht. Also eine gezielte falsche Darstellung“. Die MONATSREVUE hat natürlich zeitgerecht bei Herrn Smetana nachgefragt und in einem über 15 Minuten dauernden Telefonat den Sachverhalt und die Sichtweise von Smetana in dieser Frage erörtert. Mehrere Zitate aus diesem Telefonat wurden auch in der September-Ausgabe veröffentlicht.

Warum Smetana in seiner Zeitung behauptet, wir hätte nicht bei ihm als Obmann nachgefragt, ist nicht nachvollziehbar, da ja in dem Artikel, auf den er verweist, eindeutig mehrere Stellungnahmen von ihm abgedruckt sind.

Nach Erscheinen der September MONATSREVUE meldete sich Herr Smetana zum Artikel per Mail mit der Bitte um „Richtigstellung“ in der nächsten Ausgabe zu Wort. Auf Nachfrage per Mail was wir richtig stellen sollten, kam bis heute keine Antwort. In einem persönlichen Gespräch, das zufällig zwischen unserem Herausgeber Thomas Lenger und Herrn Smetana stattfand, fragte Lenger neuerlich nach, was denn richtig zu stellen sei, Smetana meinte „nichts“ der Artikel sei „eh gut geschrieben“.

In der Sache selbst sind mittlerweile zwischen Frau Mihalik und Herrn Smetana Rechtsanwälte eingeschalten. Wir werden über den weiteren Verlauf berichten. Uns ist es wichtig, dass wir unseren Lesern, die auch von Smetana mit falschen Informationen versorgt wurden, den Sachverhalt mit Fakten darlegen. Wir glauben, dass unsere Leser mündig genug sind, sich selbst eine Meinung zu bilden. Die MONATSREVUE berichtet objektiv, kritisch und unabhängig, auch wenn es dem einen oder anderen Politiker nicht gefällt. „Fake News“-Beschimpfungen a la Donald Trump halten wir bei einem gewählten Bürgervertreter für unangebracht.

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