Erste Maßnahmen auf der L161

Erste Maßnahmen auf der L161
Reisenberg

Die L161 zwischen Reisenberg und Gramatneusiedl war in den letzten Monaten Schauplatz mehrerer schwerer Verkehrsunfälle. Innerhalb weniger Wochen kamen dort insgesamt vier Menschen ums Leben. Bereits im Mai forderte Bürgermeister Josef Sam (SPÖ) daher bei der zuständigen Bezirkshauptmannschaft Baden eine Verkehrsverhandlung um mögliche Maßnahmen zur Entschärfung der Stecke zu erwirken. „Wir sind alle tief betroffen von den Geschehnissen der letzten Monate. Ich habe daher angeregt, das bestehende Überholverbot zu erweitern und ersuchte die Verkehrskommission sämtliche Möglichkeiten zur Entschärfung der kritischen Stellen zu prüfen und die Griffigkeit der Fahrbahn festzustellen“, so der Bürgergeister nach einer Verkehrsverhandlung in der vergangenen Woche. „Weiters habe ich der Bezirkshauptmannschaft auch eine Vielzahl von E-Mails von besorgten Bürgern vorgelegt“. 

Die Niederösterreichische Landesregierung wird nun für eine Woche Geschwindigkeitsmessungen durchführen und die Fahrbahnbreite für das Aufbringen einer Sperrlinie überprüfen. Nach Auswertung der Ergebnisse wird im Herbst eine neuerliche Verkehrsverhandlung stattfinden. 

„Das wichtigste ist dennoch der Aufruf an alle Autofahrer, vorsichtig und vorausschauend zu fahren. Dazu werden nun umgehend Hinweistafeln, die auf die gefährliche Strecke hinweisen, angebracht“, so Bürgermeister Sam. 

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