Felssturz in Baden

Felssturz in Baden
Baden

In den frühen Samstag Abendstunden des 26. August 2017 kam es in Baden, am sogenannten „Wegerl im Helenental“ – nähe „Zur Hauswiese“ im Ortsteil Weikersdorf zu einem Felssturz. Gegen ca. 18:15 Uhr wurde über die Feuerwehr-Bezirksalarmzentrale, aufgrund noch unbekannter Lage, die Feuerwehr zusätzlich mit angefordert, nachdem eine Spaziergängerin bei der Stadtpolizei Baden einen Notruf absetzte. In dem Gespräch war nicht klar, welches Ausmaß der Felssturz hatte. Immerhin wird dieser sehr beliebte Waldweg von vielen Spaziergängern, Joggern und vor allem auch Hundebesitzer häufig frequentiert.

Nachdem die ersten Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, bot sich ihnen folgende Lage: Aus einem Steilhang direkt neben dem „Wegerl im Helenental“ hatten sich Gesteinsbrocken gelöst. Zumindest ein großer Felsbrocken stürzte auf dem Waldweg in das direkt vorbeiführende Bachbett des Schwechat-Flusses. Dabei durchschlug dieser auch die Weg-Abgrenzung. Personen oder Tiere kamen zum Glück nicht zu Schaden. Bei einem Baum, dessen Wurzeln fast zur Gänze im Steilhang freigelegt wurden, bestand nun aber die Gefahr, dass dieser auf den Waldweg zu stürzen droht. Auch konnte nicht ausgeschlossen werden, dass sich noch weitere Felsbrocken lösen. Umgehend wurde deshalb der Wegabschnitt zwischen der Brücke zur „Hauswiese“ und der „Eugen-Villa“ von den Einsatzkräften gesperrt. Zusätzlich forderte man vom Bereitschaftsdienst des Bauhofs der Stadtgemeinde Baden Absperrgitter an. Seitens der Feuerwehr wurden dann noch zusätzliche Hinweisschilder und weitere Absperrbänder montiert.

Dieses war vor allem deshalb notwendig, da leider mehrere Passanten einerseits die provisorischen Absperrbänder einfach ignorierten und andererseits auch nicht den Anweisungen der Einsatzkräfte Folge leisteten. Da kamen dann auch solche Meldungen wie zum Beispiel: „Ich habe keine Absperrung gesehen, denn ich bin mit dem Hund durch das Flussbett gegangen“ – nur komischer Weise gibt es im gesperrten Abschnitt gar keine Möglichkeit auf den Waldweg zu gelangen, ohne nicht einen Steilhang heraufklettern zu müssen! Oder es kam die Antwort auf die Frage warum die ersten Absperrbänder ignoriert wurden? – Das kann ja jeder machen und sie wollte Mal nachschauen warum gesperrt wurde. Und ein Jogger interessierte die ausgesprochene eindeutige Warnung gleich überhaupt nicht, stellte sich so als würde er weder Deutsch als noch Englisch verstehen und lief einfach durch den Gefahrenbereich durch.

Eine Beseitigung der Gefahrenquellen durch den Waldbesitzer, wurde seitens der Stadtpolizei veranlasst. Die Sperre des betroffenen Waldstückes wird voraussichtlich zumindest bis kommenden Montag aufrecht bleiben.

FOTOS: BFK Baden / Stefan Schneider
www.bfkdo-baden.com

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