Flüchtlingswelle reißt nicht ab

Flüchtlingswelle reißt nicht ab
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Es gehört bereits zum Polizeialltag auf den Niederösterreichischen Autobahnen. Egal ob auf der A1, A2, A4, A21 oder auf der S1. Fast täglich werden Flüchtlinge von ihren Schleppern auf den Autobahnen ausgesetzt. Dadurch kommt es teilweise zu sehr gefährlichen Situationen. Die Polizei steht im Dauereinsatz. Bereits letzten Samstag werden auf einem Rastplatz an der A4 bei Maria Ellend und entlang der Autobahn 38 Flüchtlinge aufgegriffen (Fotos).

Am Donnerstag waren es in Niederösterreich über 250 Flüchtlinge, die aufgegriffen wurden. Allein auf der A21 wurden über 70 Menschen von Schleppern ausgesetzt. Bei einem Lokalaugenschein der MONATSREVUE auf der A21bei Hinterbrühl sahen wir zwei Personen am Pannenstreifen. Die von uns verständigte Polizei nahm die Flüchtlinge auf und brachte sie zur Autobahnpolizeiinspektion Alland. Dort wurden über 30 Menschen vom Roten Kreuz mit Essen und Trinken versorgt. Die meisten dieser Flüchtlinge wollten nach Deutschland weiter. Die beiden von uns aufgegriffenen Iraker, ein Mann und seine schwangere Frau, glaubten bereits in Deutschland zu sein.

Die meisten aufgegriffenen der letzten Tage wollten kein Asyl. Sie wurden registriert und dann schriftlich aufgefordert das Land zu verlassen. Wohin sie gehen ist ungewiss.

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