Flurbrand forderte Einsatz mehrerer Feuerwehren

Flurbrand forderte Einsatz mehrerer Feuerwehren
Bezirk Baden
Spaziergeher bemerkten bei einer Wiese neben dem Waldrand Rauch aufsteigen und verständigten umgehend über den Notruf 122 die Feuerwehr. Leider gaben sie irrtümlich eine falsche Einsatzadresse an.

Als kurz darauf das erste Tanklöschfahrzeug auf dem Weg zum vermeintlichen Brandherd war, bemerkten die Feuerwehrleute den Irrtum. Rauchschwaden, die inzwischen von weitem zu sehen waren, lagen nicht bei dem bekannt gegebenen Waldrand, sondern auf der gegenüberliegenden Seite des Tales. Die Einsatzkräfte kehrten sofort um und konnten das Feuer auf dem Schulberg, der sogenannten „Popp-Wiese“ lokalisieren. Die Flammen hatten inzwischen einen Großteil der Wiese und den angrenzenden Föhrenwald befallen. Der Einsatzleiter erkannte den Ernst der Lage und erweiterte die Alarmstufe auf B3, woraufhin die Feuerwehren Berndorf, Fahrafeld, Weissenbach und Neuhaus zur Unterstützung nachalarmiert wurden.

Gemeinsam mit den Kammeraden der Nachbarwehren konnte das Feuer rasch unter Kontrolle gebracht und eine weitere Ausbreitung verhindert werden. Teilweise unter Atemschutz wurde von mehreren Seiten gegen die Flammen angekämpft. Auffachender Wind, starke Rauchentwicklung und unwegsames Gelände erschwerten die Löscharbeiten.

„Glücklicherweise wurde das Feuer in einer frühen Entstehungsphase gemeldet“, so der Einsatzleiter Feuerwehrkommandant Thomas Schonaklener“, nur kurze Zeit später wäre bei diesem Föhnwind große Teile des Föhrenwaldes den Flammen zum Opfer gefallen!“
Nach ca. einer Stunde konnte „Brand-aus“ gegeben werden. Mit der Wärmebildkamera wurde vereinzelte Glutnester im verwurzelten Waldboden aufgespürt und gezieltem Wasserstrahl abgelöscht. Insgesamt standen fünf freiwillige Feuerwehren mit 57 Mann im Einsatz.

Fotocredit:  Bezirksfeuerwehrkommando Baden 
www.bfkdo-baden.com

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