Großeinsatz nach vermeintlichem Schadstoffaustritt

Großeinsatz nach vermeintlichem Schadstoffaustritt
Pottendorf

 

Gegen 20.30 Uhr ging ein Notruf bei der Rettungsleitstelle ein, dass mehrere Personen in Pottendorf über starken Reizhusten, Atembeschwerden und Herzrasen klagen. Laut ersten Informationen sollen die Betroffenen auch von Gasgeruch gesprochen haben.

Sofort wurden die Feuerwehr Pottendorf sowie mehrere Rettungswagen, der Notarztwagen Baden, der Rettungshubschrauber Christophorus 3 und mehrere Rettungssanitäter alarmiert. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte wurden sechs Personen, nach ersten Informationen darunter auch ein Kleinkind, vorgefunden, die über Atembeschwerden und Herzprobleme klagten. Die Betroffenen gaben an, im Hof im Freien einer Wohnhausanlage gesessen zu sein und plötzlich Gasgeruch wahrgenommen zu haben. Wenig später klagten sie über gesundheitliche Beschwerden.

Sofort wurde der Bereich abgeriegelt und von der Feuerwehr mit Messgeräten durchsucht. Auch der Energieversorger sowie der Schadstoffzug des Bezirksfeuerwehrkommando Baden wurden alarmiert. Die Verletzten wurden von den Sanitätern und Notärzten versorgt und in weiterer Folge mit dem Rettungshubschrauber, dem Notarztwagen sowie drei Rettungsfahrzeugen in umliegende Krankenhäuser gebracht. Nach Angaben der Rettung handelt es sich um sechs verletzte Personen, davon zwei mit schweren Verletzungen.

„Wir haben den gesamten Bereich mit Spezialmessgeräten abgesucht, aber wir konnten weder Gas noch einen anderen Schadstoff feststellen“, berichtet der Einsatzleiter der Feuerwehr Pottendorf, Kommandant Adolf Pfingstl.

Die Ursache für die Verletzungen sowie der genaue Gesundheitszustand der Personen ist derzeit noch unklar. Aus Sicherheitsgründen wurden auch die Umliegenden Wohnhäuser sowie sämtliche Kanalschächte und die Umgebung überprüft, jedoch ohne ersichtliche Schadstoffkonzentration.

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