Großschadens-Übung in Oeynhausen

Großschadens-Übung in Oeynhausen
Oeynhausen

Am 21. Oktober 2017 übten über 200 Frauen und Männer von Polizei, Feuerwehr und Rettungsorganisationen in Oeynhausen im Rahmen einer groß angelegten Unterabschnittsübung für den Ernstfall. Angenommen wurde ein Autobusunfall sowie mehrere schwere Folge-Unfälle auf der L157 zwischen der B17 und der B210. Die Feuerwehren Oeynhausen, Wienersdorf, Möllersdorf, Tribuswinkel, Traiskirchen und Pfaffstätten mussten mittels hydraulischem Rettungsgerät insgesamt mehr als 40 Verletzte aus den Unfallfahrzeugen retten. Weiters galt es einen Fahrzeugbrand zu löschen. Unterstützt wurde die Feuerwehr dabei nicht nur von der Polizei, sondern auch von über 20 Rettungsfahrzeugen und drei Notärzten. Dabei wurde auch die enge Zusammenarbeit zwischen den Rettungsorganisationen geübt. Alle Dienststellen des Roten Kreuz sowie alle drei Dienststellen des Arbeiter Samariterbundes nahmen an der Übung Teil. Es wurde ein so genannter „Großschaden“ geübt. Da auch mehrere Personen nach dem Unfall vermisst wurden, stand auch die Rettungshundestaffel des ASB Ebreichsdorf im Einsatz. Organisiert wurde die umfangreich Übung, bei der auch Bürgermeister Andreas Babler sowie Bezirkshauptmann Stellvertreter Mag. Markus Sauer anwesend waren, vom Abschnittsfeuerwehrkommandanten Oliver Stocker (FF Traiskirchen) gemeinsam mit der Feuerwehr Oeynhausen. Seitens der Rettung wurde die Übung von Rot-Kreuz Bezirkskommandanten Markus Pechhacker geleitet und von Thomas Englisch vom Roten Kreuz Baden ausgearbeitet. Der Postenkommandant der Polizeiinspektion Traiskirchen, Kurt Wagner, leitete die Übung für die Polizei. „Die intensiven Vorbereitungsarbeiten haben sich ausgezahlt“, so Oliver Stocker. Das Zusammenspiel der verschiedenen Einsatzorganisationen hat sehr gut funktioniert und trotz schwierigen Szenario konnten die Aufgaben rasch und sehr gut gelöst werden.

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