Infrastruktur-Verbesserungen am Bahnhof umgesetzt

Infrastruktur-Verbesserungen am Bahnhof umgesetzt
Ebreichsdorf

Obwohl der Bahnhof Ebreichsdorf aufgrund der neuen Trasse der Pottendorfer Linie zukünftig aufgelassen wird, ist es in Zusammenarbeit mit den ÖBB nun gelungen, Wünsche und Forderungen der Ebreichsdorfer Bevölkerung zu Verbesserung der Sicherheit am gesamten Bahnhofsgelände umzusetzen. „Wir haben erreicht, dass für alle Pendler aus Ebreichsdorf und der Umgebung, vor allem aber auch für die Familien mit Kindern und die älteren Personen konkrete Maßnahmen umgesetzt  worden sind“, so Bürgermeister Wolfgang Kocevar. „Dies bringt eine vorübergehende Verbesserung bis der zweigleisige Ausbau abgeschlossen ist und ein ganz neuer Bahnhof Ebreichsdorf errichtet ist.“

Die konkreten Baumaßnahmen sind:

  • Errichtung eines provisorischen, neuen Mittelbahnsteiges mit geschotterter Oberfläche, der eine wesentliche Erleichterung beim Ein- und Ausstieg bietet. Die Asphaltierung des Bahnsteiges wird in Kürze umgesetzt.
  • Die Asphaltierung der Zugangswege von der Park&Ride Anlage sind ebenfalls bereits vorbereitet (derzeit noch geschotterter Unterbau).
  • Aufstellen eines Zaunes beim Zugang zum Bahnsteig um unerlaubtes Überqueren der Gleise zu verhindern.
  • Erweiterung bzw. Optimierung der Beleuchtung am Bahnhofsareal.
  • Anpassen der Gleise an die neue Situation.

Weiter „Bitte warten“ heißt es aber tagtäglich für unzählige Pendler die am Bahnschranken in der Bahnstrasse in Ebreichsdorf im Stau stehen. Einen neuen modernen Bahnschranken soll es nicht mehr geben. Bis zur geplanten Eröffnung der neuen Bahntrasse will die ÖBB in diesem Bereich nichts mehr investieren. „Die ÖBB spricht von sieben Millionen Euro die notwendig wären, um den Bahnschranken zu modernisieren“, so Bürgermeister Wolfgang Kocevar. Dieses Geld will die ÖBB aber nicht mehr für die alte Bahntrasse in die Hand nehmen, da nur ein drittel der Investitionskosten später eine weitere Verwendung finden könnten. Damit wird es auch die kommenden sechs bis acht Jahre täglich vor dem Bahnschranken „Bitte warten“ heißen!

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