Liebe Leserinnen & Leser!

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Angesichts der Masseneinwanderung in Europa fragt man sich, was die EU-Repräsentanten eigentlich den ganzen Tag machen, außer sinnlose Regelungen zu beschließen? Von der Gurke bis zur Glühbirne wird dem Bürger alles vorgekaut. Die Gurkerln dürfen inzwischen wieder sein, wie Gott sie eben schuf. Die forcierte Energiesparlampe entpuppte sich  freilich als Technomüll. Die Entwicklung der LED Technologie haben die Eurokraten leider verschlafen.

Schlafen ist ein gutes Stichwort. Eine Außenpolitik hat es nämlich auch noch nie gegeben. Soldaten, die die Interessen Europas in der Welt durchsetzen könnten, gibt es „sicherheitshalber“ ebenso nicht. Groß redete man einst von „Eurokorps“. Nach wie vor gibt es nur die USA-dominierte NATO. EU-Einschreiten beim Jugoslawienkrieg in den 90er Jahren? Fehlanzeige! EU-Totalversagen, solange gewartet bis die USA handelten, sich dann ein bisschen „angehängt“. Dieses Warten forderte nur leider tausende brutal abgeschlachtete zivile Opfer. Afghanistan? Irak? Arabischer Frühling? Nichts! Wieder alles verschlafen und damit jegliche Handlungshoheit in der Weltpolitik verspielt. Europa ist ja eh nur Wirtschaftskraft Nummer Eins in der Welt… Der EU-Kommissionspräsident ist in der Zwischenzeit freilich erfolgreich damit beschäftigt für Großkonzerne ein Steuerparadies in seinem Zwergstaat zu installieren. Das stört aber verblüffenderweise weder die EU-Institutionen, noch die Strafverfolgungsbehörden und offenbar auch nicht die Bürger. Der Präsident ist der gleiche und schläft bei den drängenden Fragen weiter.

Das Traurige an den Geschehnissen ist nur, dass die Zeit in der großen weiten Welt nicht still steht. Der Problemstau wird immer größer. Die USA haben die despotischen aber funktionierenden Regierungen vieler Staaten weggebombt und Chaos hinterlassen. Blöderweise in Ländern mit einer unglaublichen jungen Bevölkerung. Millionen sitzen in Afrika und Asien auf gepackten Koffern und kommen nach Europa. Nur, was fangen wir hier mit ihnen an? Endstation Mindestsicherung?

Rührend sind die Gemeinden in Österreich seit Jahren bemüht die Menschen irgendwie zu versorgen. Auch in Baden. Fragt man den zuständigen Gemeinderat Peter Ramberger angesichts der enormen Zahlen an Einwanderern wie das weiter gehen wird, antwortet er mit einem Achselzucken: „Die große Weltpolitik kann ich nicht beeinflussen. Wir müssen schauen, dass wir die Menschen, die hier sind, so gut es eben geht ordentlich versorgen.“

… den Letzten beißen eben die Hunde…

Markus Freilinger, Chefredakteur Baden m.freilinger@monatsrevue.at

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