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Krähe verursacht einen Bahndammbrand

Manchmal kann ein Stromschlag auch eine Kettenreaktion auslösen, wie der folgende Fall zeigt!

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Zu einem Flurbrand entlang der Südbahnstrecke wurde die Freiwillige Feuerwehr Pfaffstätten in den Nachmittagsstunden des 28. Oktober 2015 über die Feuerwehr-Bezirksalarmzentrale Baden alarmiert.
Ein aufmerksamer Fahrgast eines vorbeifahrenden Zuges bemerkte den Bahndammbrand kurz vor dem Ortsgebiet von Pfaffstätten und verständigte mit seinem Handy über Notruf 122 die Feuerwehr.
Zwischen Pfaffstätten und Gumpoldskirchen war eine Krähe in die Stromleitung der Bahn gekommen, hatte Feuer gefangen, stürzte ab und Funkenflug setzte Sträucher, einen Baum und trocknete Grünfläche von insgesamt ca. 400m² in Brand.
Da nur eine ungefähre Ortsangabe des Brandes bei der Alarmierung bekannt war, musste die örtlich zuständige Feuerwehr Pfaffstätten vorerst einmal den genauen Einsatzort ausfindig machen. Bald zeigte sich aber, dass eine direkte Zufahrt zum sehr abgelegenen Einsatzort nur mit dem hochgeländegängigen Tanklöschfahrzeug(Unimog) über die angrenzenden Weingärten möglich war, ohne eine längere Schlauchleitung verlegen zu müssen. Bis zum Eintreffen des nachgeforderten Tanklöschfahrzeuges, bekämpfte die Mannschaft des Rüstlöschlöschfahrzeuges den Flurbrand mittels sogenannte Feuerpatschen. Mit der Vornahme einer Löschleitung konnte dann der Brand rasch unter Kontrolle gebracht und abgelöscht werden. Die steile Böschung des Bahndammes erschwerte allerdings die Löscharbeiten um an alle betroffenen Stellen zu gelangen. Als die Löscharbeiten voll im Gange waren, erkannte der Feuerwehreinsatzleiter den eigentlichen Auslösegrund des Brandes. Er erblickte eine tote und teilweise angebrannte im Gleisbereich. Während der Löscharbeiten wurde über Anweisung der ÖBB Notfallleitstelle-Ost die Fahrgeschwindigkeit der vorbeifahrenden Züge herabgesetzt. Nach einer knappen Stunde konnte der Feuerwehreinsatz beendet werden.

Fotocredit:   BFK Baden/Stefan Schneider

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