Liebe Leserinnen & Leser!

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Als ich hörte, dass das Gemeindeamt in Oberwaltersdorf in die Bettfedernfabrik übersiedelt, dachte ich mir im ersten Moment: Ob das eine gute Idee ist?

Nach einem Lokalaugenschein im „alten“ und im „neuen“ Gemeindeamt konnte ich mich aber davon überzeugen, dass es eine gute Idee ist. Zum einen, weil die Platzsituation im alten Rathaus es unumgänglich machte zu handeln. Zum anderen weil sich das neue Gemeindeamt nicht nur mitarbeiterfreundlich präsentiert, sondern auch als neues, modernes Servicecenter für die Bürger von Oberwaltersdorf. Auch die Kosten von 150.000 Euro sind ein Argument, welches für diese Entscheidung spricht. Anstatt einem Millionen-Neubau nutzt die Gemeinde die Fläche, welche ohnedies im Besitz von Oberwaltersdorf ist. 

Da das alte Gemeindeamt zu einem dringend notwendigen Kindergarten umgebaut wird, ist auch hier die Nutzung (direkt neben einem weiteren Kindergarten und den Schulen) am neuen Bildungs-Campus eine ideale und spart gegenüber einem Kindergarten-Neubau wieder Geld. 

Dass der eine oder andere, der bisher zu Fuß zum Gemeindeamt ging, einen weiteren Weg hat, stimmt. Dafür sind jene, die mit dem Auto kommen, durch die gute Parkplatzsituation beim neuen Gemeindeamt im Vorteil. 

Diese Entscheidung, welche mit großer Mehrheit vom Gemeinderat getragen wurde, ist aber vor allem ein Bekenntnis zur Bettfedernfabrik. Dort sind fast alle Flächen vergeben, mit der Kulturoffensive der Marktgemeinde wurde der Veranstaltungshalle in den letzten Jahren wieder neues Leben eingehaucht und mit dem Gemeindeamt ist nun ein weiterer Schritt in die richtige Richtung gesetzt! So wurde aus dem einstigen „Sargnagel“ ein „Zukunftsprojekt“!

Ihr Thomas Lenger

Herausgeber der MONATSREVUE

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