Liebe Leserinnen & Leser!

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Das muss der bedauernswerte Pächter des Fischrestaurants am Brusattiplatz derzeit erleben.

Der politische (!) Konflikt, der nichts mit dem Pächter zu tun hat, zwischen Stadtregierung und Opposition reicht schon fast drei Jahre zurück. Damals entwickelte die gemeindeeigene ImmoGmbH das Projekt, das abgewohnte Haus, in dem sich nun das edle Fischrestaurant befindet, neu zu verpachten. Der Informationsfluss lief nicht optimal. Hinzu kam, dass einer der beiden Geschäftsführer der Immo plötzlich verstarb und der verbleibende GF massiv überlastet war. Sowohl die Aufsichtsräte der SPÖ als auch von „wir badener“ beschwerten sich schon damals unisono, dass sie nicht an die nötigen Informationen kämen, was in dem Haus geplant sei, wer der Pächter wäre, warum gerade dieser den Zuschlag erhielt und warum so enorme Kosten dabei entstünden. Die Kritik wurde auch öfters medial vorgetragen. Für mich als Journalist war nie klar, ob die Vorwürfe stimmen oder nicht. So viele Details wie jetzt erfuhr man allerdings all die Jahre nicht. Es fragt sich, warum. Denn Bgm. Stefan Sziruscek kann (siehe Artikel) alle Schritte sehr gut argumentieren. Ob, wie Jowi Trenner prüfen lässt, strafrechtlich an der Vergabe des Lokals an den Pächter des Fischrestaurants etwas dran ist, ist für mich mehr als unwahrscheinlich. Hat sich all der Zank ausgezahlt? Und war es sinnvoll die Opposition so lange „dunsten“ zu lassen bis sie „harte Bandagen“ anlegte?

Es gibt nämlich ein Opfer. Das ist der Pächter selbst, der angibt, seit den vielen Gerüchten Umsatzeinbußen zu haben. Das ist extrem ärgerlich! Denn alle Akteure sind sich einig, dass der Pächter gar nichts für all das kann und trotzdem ist er nun der Geschädigte. Der Konflikt gehört raschest beigelegt! Im Sinne des Pächters und der gesamten Badener Wirtschaft. Politischer Streit ist nämlich Gift für die Wirtschaft!

Markus Freilinger

Chefredakteur Baden

m.freilinger@monatsrevue.at

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