Liebe Leserinnen und Leser!

Liebe Leserinnen und Leser!

Wie im „normalen“ Leben, so begleiten einem auch in der Politik immer wieder „Freunde“ auf einem Stück des Weges. Dabei kommt es im „normalen“ Leben vor, dass man sich aus den Augen verliert und so Freundschaften enden. In der Politik ist es viel schwieriger: Dort kommt es sogar vor, dass man innerhalb weniger Jahre vom politischen Freund und Weggefährten zum politischen Feind wird.

Erinnern wir uns zurück an das Jahr 2010. Damals kam es in Ebreichsdorf zu einem Bürgermeister-Wechsel. Der damalige Bürgerlisten-Bürgermeister Mag. Josef Pilz wurde vom jetzigen SP-Bürgermeister Wolfgang Kocevar abgelöst. Möglich machte diesen Wechsel eine hauchdünne Mehrheit von nur einer Stimme im Gemeinderat. Die damalige „neue Koalition“ aus SPÖ, FPÖ, Liste Ilse und den Grünen stießen Pilz vom Thron und krönten Kocevar zum neuen Stadtchef von Ebreichsdorf.

Doch lange hielt die politische Freundschaft nicht. Zugegeben, die einstigen ILSE-Gemeinderäte, Christian Pusch und Harald Kuchwalek haben in der SPÖ ihre neuen „Freundschaften“ gefunden und kandidierten 2015 schon auf der SP-Liste.

Doch die einstigen „Königsmacher“, FPÖ Stadtrat Markus Gubik und die Grüne Einzelkämpferin Maria Theresia Melchior wollen heute von einer Freundschaft mit Kocevar und seiner SPÖ nichts mehr wissen. Gubik wird nicht müde, Kocevar (laut Gubik ein Links-Linker) bei jeder nur erdenklichen Gelegenheit zu kritisieren und anzugreifen. Kocevar schießt mittlerweile scharf zurück und liefert sich mit Gubik einen wilden Schlagabtausch (siehe auch Seite 4).

Auch die Grüne Gemeinderätin Melchior lässt an Kocevar und seiner Politik kein gutes Haar. Ob Sportplatz, Reitstall oder neues Feuerwehrhaus, die Grünen und die Kocevar-SPÖ scheinen aber so gar nichts gemeinsam zu haben.

Wenn sich jetzt Gubik und Melchior fragen, wem sie die jeztige politische Situation zu verdanken haben, dann müssen sie wohl eingestehen, dass sie es waren, die einst Kocevar zum Bürgermeister gemacht haben. So wurde aus einer guten „Freundschaft“ eine gelebte politische „Feindschaft!“

Thomas Lenger

Herausgeber der MONATSREVUE

t.lenger@monatsrevue.at

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