Lokalaugenschein in Traiskirchen!

Lokalaugenschein in Traiskirchen!
Traiskirchen

Die Situation im Erstaufnahmezentrum Traiskirchen verschärft sich täglich. Bei einem Lokalaugenschein am Sonntagabend zeigt sich, dass sich die katastrophalen Zustände im Innern des Lagers, wie ja zuletzt immer wieder berichtet wurde, langsam auch auf die öffentlichen Flächen in Traiskirchen ausbreiten. Die Otto-Glöckl Straße vor dem Erstaufnahmezentrum gleicht teilweise einer Mülldeponie. Immer wieder kommen spendenwillige Bürger vor das Erstaufnahmezentrum.

„Wenn jemand einen Karton aus dem Auto ausräumt, stürmen plötzlich dutzende Asylwerber auf denjenigen zu“, berichtet ein Anrainer. „Es werden dann wild die Sachen durchsucht und alles was nicht gebraucht wird rund herum verstreut“, so der Anrainer, der seit mehr als 25 Jahren in der Otto-Glöckl Straße lebt. „So schlimm wie jetzt war es die letzten 25 Jahre nicht!“

Überall auf der Straße liegen Kleider, Schuhe oder Müll herum. Teilweise können Anrainer gar nicht mehr ihr Grundstück betreten, da sich Kleidungsstücke vor den Eingängen türmen. Ein Müllcontainer zwischen Polizeiinspektion und Erstaufnahmezentrum ist völlig überfüllt. Menschenmassen drängen sich entlang eines Absperrgitters, wenn die Bewohner nach einer Verköstigung während des „Ramadan“ in der benachbarten Pfaffstättnerstraße wieder zurück ins Lager wollen. Mittlerweile wurde ein zweiter Kontrollpunkt errichtet, wo die Asylwerber das Lager verlassen können.

Wie ernst und angespannt die Lage ist zeigt, dass seit kurzem das Lager nicht mehr wie bisher von Polizeischülern und Bezirkskräften allein überwacht und kontrolliert wird. Ein Großaufgebot an Spezialkräften der Einsatzeinheit ist seit einigen Tagen vor Ort um die Situation unter Kontrolle zu halten.

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15 comments

  1. Ella says:

    Ich finde es „trotzdem“ traurig, dass der Rest der Kleidung dann nicht wieder eingesammelt und weitergegeben wird an die „restlichen“ Bewohner, auch kann ich nicht nachvollziehen was Kleidung im Müll soll, die ja eigentlich den bedürftigen Zuwanderern gespendet wurde. Eventuell wäre hier zu überlegen, AUSSERHALB des Lagers eine Sammelstelle einzurichten und die Spenden einigermaßen GEORDNET an die Leute auszugeben – Zivildiener oder Arbeitslose haben wir doch zur Verfügung…?

    1. Powersilie says:

      entschuldige, warum sollen zivildiener die kleidung einsammeln. sollen sie diejenigen einsammeln, die die kleidung weggeschmissen haben, oder ist das zu viel verlangt!

  2. Naja, ganz so rosarot, wie die gute Nicole des gern sehen möchte, ist es natürlich auch wieder nicht. Man darf nicht vergessen, dass die von uns als Strapazen empfundenen Zustände für etliche der Flüchtlinge seit Jahren Alltag sind, viele kennen nichts anderes. Und Ja, es gibt viele, die diese Strapazen sehr wohl freiwillig auf sich nehmen,um im Sozialstaat Österreich „unterzukommen“. Leider bringen diese „schwarzen Schafe“, wenn man so will, die echten Flüchtlinge, die tatsächlich Hilfe brauchen, in ein schlechtes Licht, wie es halt immer passiert, wenn eine an sich gute Sache zum eigenen Vorteil ausgenutzt wird. Solange das System sich ausnutzen lässt, wird sich daran auch nichts ändern. Der Fisch fängt halt immer noch beim Kopf an zu stinken

  3. Walter says:

    In Deutschland haben Zigeuner(sie nennen sich selber so-sogar auf Grabsteinen steht Zigeunberbaron-Prinzessin etc!)aus dem Osten die geschenkte Kleidung auf Flohmärkten verkauft,Obdachlose wurden aus Unterkünften vertrieben etc.!

  4. Nicole says:

    ich sehs schon kommen, gleich kommen wieder die Hasser und Besserwisser auf den Plan. Das undankbare Asylantenpack, denen nichts gut genug ist, soll sich doch wieder heim schleichen.
    Denen möchte ich gleich mal entgegentreten: hier sind Menschen, die dringend Hilfe benötigen, auf der Suche nach Sachen aus denen sie sich eine Schlafunterlage basteln können. Weil diese Menschen im Freien übernachten müssen. Jaja es hat ihnen keiner angeschafft hier her zu kommen. Ich glaub aber nicht, dass jemand freiwillig diese Strapazen auf sich nimmt wenn er nicht von nackter Angst getrieben wird.
    Kartons werden einfach vor dem Lager abgestellt, der eigentlich gute Wille geht nach hinten los. Ja, diese Bilder stoßen jemanden, der helfen will zuerst vor den Kopf. Wenn man sich aber informiert, relativieren sich die Aussagen der Bilder. Natürlich ist das nicht Sinn und Zweck der Übung, dass Spenden achtlos auf die Straße geworfen werden. Aber im Grunde ist es nur ein weiteres Zeichen, dass hier dringend Hilfe benötigt wird! Die Bundesregierung versagt total und stopft tagtäglich noch mehr Flüchtlinge in ein Lager, das ohnehin aus allen Nähten platzt. Man ist unfähig die Spendenausgabe zu koordinieren. Dafür können aber die Flüchtlinge nichts! Bitte hört nicht auf zu spenden!!! Die Caritas ist täglich vor Ort und tut ihr Bestes um Ordnung ins Chaos zu bringen.

    1. tomberger says:

      Tja eines ist sicher ein östereichischer obdachloser kann nur staunen was möglich ist bei uns wenn man KEIN österreicher ist. Das ist auch Rassismus es ist eine frechheit wenn 2/3 NACHGEWIESENE Wirtschaftsflüchtlinge alles bekommen inclusive essen währen unsere obdachlosen einmal am tag in der gruft ne dünne suppe bekommen und sich wieder auf die straße schleichen müssen. Unglaubliche frechheit das ist auch der grund warum FPÖ gerade so zulegt es ist und bleibt auch RASSISMUSS wenn es gegen die eigene Bevölkerung geht und der reicht es von tag zu tag mehr.

    2. Prometheus says:

      Mache Leute sind so verblendet, wach doch mal auf! Jedes Fehlverhalten ist „ein weiteres Zeichen, dass hier dringend Hilfe benötigt wird“? Sind die alle geistig zurückgebliben und müssen von Gutmeschen wie dir bemuttert werden? Nein! Diese Leute sollen sich ordentlich benehmen, sich an Regeln halten, Dankbarkeit zeigen und versuchen Verantwortung für sich und ihr Handeln zu übernhemen. Die Flüchtlinge können nichts dafür, dass die Spendenkoordination nicht hinhaut? Natürlich es ist ja immer der Staat und die (spendenbereiten) Österreicher die an allem schuld und für alles verantwortlich sind. Leute wie du kotzen mich einfach so an…

    3. anita says:

      Gib ihnen Unterschlupf wie war das ? Und als dankeschön lass dich beschimpfen oder lass deine Kinderfalls du welche hast in die gleiche Schule gehn wo die Lehrersich mehr um nicht deutschsprachige Kinder kümmern müssen und unser kKinder au f de r Strecke bleiben. Bin auch fest über zeigt wenn unser Staat weiter Geld beim fester raus schmeisst können wir uns den Griechen anschliessen

      1. Was hältst du denn davon, Anita, wenn du erst einmal richtig Deutsch lesen und schreiben lernst, bevor du mit unsinnig nachgeplapperten Sprüchen um dich wirfst? Mich hat noch kein Asylant beschimpft

      2. Maggie says:

        Ersteinmal, Deutschland ist verschuldeter als Griechenland aber das spielt ja hier nicht zur Sache.
        Die meisten Flüchtlinge sind Junge Männer mit guten Bildungsstand und viele davon sind sogar Studenten, die einfach nur fliehen weil es in ihrer Heimat nicht mehr sicher ist. Wenn Deutschland es richtig anstellen würde ließe ich sogar Geld durch die Flüchtlinge verdienen, z.B. durch Einführung in das Berufsleben und mit einer gesonderten Versteuerung. Natürlich brauchen Kinder deren Muttersprache nicht deutsch ist mehr Beachtung in Schulen aber gute Lehrer kriegen das trotzdem unter einen Hut so das die anderen Kinder nicht zu kurz kommen.

        Diese Art von hetzerischen Totschlagargumenten hängen mir langsam zum Hals raus….

          1. Harald says:

            Also da muss ich widersprechen:) nur mehr Japan hat mehr Schulden wie die Griechen. Deutschland hat zwar auch viel aber noch bei weitem nicht wie die Griechen.

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