„Masterplan“ und Bekenntnis zur „Umfahrung Nord“ 

„Masterplan“ und Bekenntnis zur „Umfahrung Nord“ 
Ebreichsdorf
In einem gemeinsamen Dringlichkeitsantrag der SPÖ und ÖVP forderten diese die Erstellung eines Masterplanes, der eine abgestimmte Gestaltung der Hauptachsen in der Stadtgemeinde Ebreichsdorf mit den Ortsteilen Weigelsdorf und Unterwaltersdorf vorsieht. „Ziel ist ein einheitliches und zusammenhängendes Layout der Straßengestaltung unter Berücksichtigung der Klimaziele sowie eines multimodalen Verkehrskonzeptes“, so Bürgermeister Wolfgang Kocevar. „Dafür stellen wir Budgetmittel in der Höhe von 20.000 Euro im Voranschlag 2020 bereit. Der Masterplan soll bei künftig zu berücksichtigenden Verkehrsaufkommen auch auf die Zufahrt zum neuen Bahnhof und der Umfahrungsstraße Nord, abgestimmt sein“, so der Stadtchef. 
Gleichzeitig bekannte sich der Gemeinderat einstimmig zu einer Umfahrungsstrasse Nord, wie sie derzeit von Land NÖ präferiert wird. Die Ausführung soll in einem Zug auf der Gesamtlänge von der B16 bei Ebreichsdorf bis zur Umfahrung in Unterwaltersdorf bis zur Brodersdorfer Straße durchgeführt werden. Die Anbindung des neuen Bahnhofes Ebreichsdorf mittels einer Verbindung zwischen Bahnstraße und Umfahrungsstraße, in Richtung Norden, soll seitens des Landes geprüft und wenn genehmigungsfähig als Erschließungsstraße mit geplant werden.
Notwendig war der Beschluss auch deswegen, da das Land Niederösterreich bei einer kürzlich stattgefunden Besprechung am 5. November 2019 klar formuliert hat, dass sie erst dann in weitere Planungsgespräche eintrete, wenn es seitens der Gemeinde ein klares Bekenntnis zur Umfahrungsstraße vorliegt. “Eine andere Variante als die derzeit bekannte, sehe das Land nicht als sinnvoll und würde daher auch nicht unterstützt“, heiß es. 

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