Natur im Garten: Vorreitergemeinden ausgezeichnet

Natur im Garten: Vorreitergemeinden ausgezeichnet
Bezirk Baden

Auf den Einsatz von Pestiziden (Erlaubt sind Pflanzenschutzmittel, die lt. Betriebsmittelkatalog für die biologische Landwirtschaft in letztgültiger Fassung zugelassen sind), chemisch-synthetischen Dünger und Torf zu verzichten verpflichteten sich die Gemeinden Baden, Pfaffstätten, Furth/Triesting und Oberwaltersdorf des Bezirks Baden und wurden dafür nun von LH-Stv. Wolfgang Sobotka als Schirmherr der Initiative „Natur im Garten“ vor den Vorhang geholt. Bei der Pflege und Kultivierung der öffentlichen Grünräume in den Gemeinden stehen darüber hinaus aber auch die Hege von Naturgartenelementen wie Wildsträucher, Wiesen, das Zulassen von Wildwuchs, Sonderstandorte (feucht, trocken), Laubbäume, Blumen und blühende Stauden im Zentrum. Bei Bewirtschaftung und Nutzgarten stehen außerdem die Anlage von Komposthaufen, „Nützlingshotels“, die Regenwassernutzung, umweltfreundliche Materialwahl, Mulchen, Gemüsebeete, Kräutergärten, Obstgärten und Beerensträucher sowie  Mischkultur/Fruchtfolge/Gründüngung im Vordergrund.

Die Initiative „Natur im Garten“ unterstützt die Gemeinden bei der ökologischen Pflege ihrer Grünräume dabei mit einem umfassenden Service- und Beratungspaket. Eine Unterstützungsleistung auch für die Bürgerinnen und Bürger bietet das Gartentelefon unter 02742/74333 jeweils Mo., Di., Do., Fr. von 8 bis 15 Uhr und Mi. von 9 bis 17 Uhr kostenlos an.

Im Bild vli. Gerhard Weber (Stadtgartendirektor Baden), Christoph Kainz (Landtagsabgeordneter, BGM Pfaffstätten), Josef Reischer (Vize-BGM Furth/Triesting), Gabriele Wilflinger (UGR Oberwaltersdorf), Wolfgang Sobotka (LH-Stv. und Schirmherr von Natur im Garten), Petra Hirner (Natur im Garten) und Robert Lhotka (Natur im Garten).

Foto: Sonja Pohl

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