Neuer Vizebürgermeister Josef Sam jun.

Neuer Vizebürgermeister Josef Sam jun.
Reisenberg
Seit Ende Jänner heißt der Bürgermeister sowie der Vizebürgermeister von Reisenberg Josef Sam. Der eine, 67 Jahre und seit 1995 Bürgermeister, der andere 34 Jahre und seit wenigen Wochen Vizebürgermeister der kleinen 1.700 Einwohnergemeinde am östlichen Rand des Bezirkes Baden. Wir haben Vater und Sohn im Gemeindeamt besucht!
Seit 1995 ist Josef Sam sen. Bürgermeister von Reisenberg und regiert dort mit absoluter Mehrheit. Sam ist mit Leib und Seele Bürgermeister, kennt fast jeden Einwohner persönlich und fühlt sich auch persönlich für die Sicherheit seiner Bürger verantwortlich. Daher fährt er, gemeinsam mit anderen, fast jede Nacht mit dem Gemeindebus auf Streife, um seinen Heimatort sicherer zu machen. Bereits 1978 zog Josef Sam sen. in den Gemeinderat ein, 1979 wurde er geschäftsführender Gemeinderat ehe er  dann 1995 zum Bürgermeister gewählt wurde. Der Familienvater hat zwei Kinder, Tochter Manuela und Sohn Josef jun. Dieser folgte den Spuren seines Vaters bereits 2010 und zog in den Gemeinderat ein. Seit 2015 ist er geschäftsführender Gemeinderat und nach dem Rücktritt des bisherigen Vizebürgermeister Robert Baierl (Bericht Seite 5) wurde Josef Sam jun. am 27. Jänner 2017 mehrheitlich zum neuen Vizebürgermeister gewählt. „Ich hatte schon immer ein Verständnis für Politik“, erzählt der neue Vize-Ortschef. „Das Interesse für Politik hat sich dann in den letzten 15 Jahren immer stärker entwickelt“, so Sam jun. Der gelernte KFZ-Techniker ist Ausbilder für Nutzkraftfahrzeuge bei den Wiener Linien und nimmt auch in der Wirtschaftskammer Gesellenprüfungen ab. In seiner Freizeit liebt er unter anderem den freien Fall und ist begeisterter Fallschirmspringer, Paragleiter und Kit-Surfer. Der 34-Jährige ist ledig, lebt aber mit seiner Freundin zusammen. „Ich habe zwar nie geplant, in die Politik zu gehen, war aber schon in der Schule als Klassensprecher und dann als Schulsprecher  aktiv. „Bereits vor der letzten Gemeinderatswahl wollten dann einige in der Partei, dass ich das Amt des Vizebürgermeister übernehme, aber ich wollte erst noch Erfahrung sammeln“, so Sam jun. Der Wunsch des Vaters soll es aber nie gewesen sein, erzählen Vater und Sohn. „Es ist natürlich für meinen Sohn noch schwieriger als für einen anderen in dieser Funktion“, so Bürgermeister Sam. Das bekamen Vater und Sohn auch schon wenige Tage nach der Wahl in diese Funkion zu spüren. Eine Oppositionspartei unterstellt Bürgermeister Josef Sam sogar, „wichtige Ministerposten nur innerhalb der Königsfamilie“ zu vergeben und sprach von „Diktatur“. Dem neuen Vizebürgermeister wurde „Unerfahrenheit“ unterstellt und dass er in einer Weise forciert wurde, wie man es eigentlich nur aus Nordkorea kennt. Doch der neue Vizebürgermeister will  sich davon nicht beirren lassen. „Ich werde für meine Heimatgemeinde mit voller Kraft arbeiten um für die Bürger positives zu bewegen“, ist der motivierte Vizebürgermeister überzeugt.

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