Range Rover Evoque 2,0 TD4 AT SE-Dynamic im Test

Range Rover Evoque 2,0 TD4 AT SE-Dynamic im Test
Auto & Motor

Auch fünf Jahre nach seinem Start hat der Range Rover Evoque nichts von seiner Ausstrahlung verloren, kein Wunder also, dass das Facelift sehr dezent ausgefallen ist.

Zu erkennen ist die geliftete Version vor allem an der noch dynamischer gestalteten Frontpartie mit größeren Lufteinlässen in der Frontschürze sowie dem leicht geänderten Scheinwerferdesign, welches auf Wunsch auch mit LED-Scheinwerfern aufwarten kann.

Leicht modifiziert wurde auch die Heckpartie, bei der vor allem die ebenfalls etwas geänderten Rückleuchten auffallen.

Kleine Änderungen im Innenraum und neue Motoren runden die Änderungen ab. Für unseren Test haben wir den Evoque 5-Türer in der SE-Dynamic-Ausstattung mit dem Ingenium-Dieselmotor mit 180 PS und Automatik kombiniert.

Der Listenpreis für dieses Modell liegt bei 53.100,- Euro, die Ausstattung kann sich dabei aber durchaus sehen lassen.

Unter anderem gibt es schon Xenon-Scheinwerfer mit LED-Tagfahrlicht, 18″-Alufelgen, das InControl Touch Navigationssystem mit 8″-Touchscreen, 8-fach elektrisch verstellbare Ledersitze, eine Einparkhilfe vorne und hinten, eine 2-Zonen-Klimaautomatik, einen Spurhalteassistenten und vieles mehr.

Auch der Innenraum des Evoque hat nach fünf Jahren noch nichts von seinem Glanz verloren, er wirkt noch immer sehr modern und übersichtlich. Nach wie vor perfekt ist auch der Mix aus stimmigen Farbkombinationen mit vielen Dekorelementen in Aluminium und Chrom.

Man fühlt sich auf Anhieb sehr wohl, und auch die Bedienung gibt keine Rätsel auf. Sehr gut gelungen ist dabei das neue InControl-Infotainmentsystem mit 8″-Touchscreen. Die Bedienung ist sehr einfach, und auch die Darstellung der Navi-Karten ist jetzt endlich in der heutigen Zeit angelangt und wirkt nicht mehr wie aus dem letzten Jahrtausend, so wie es vor dem Facelift der Fall war.

Geblieben ist das für die Fahrzeuggröße großzügige Raumangebot, welches in Kombination mit den neuen Sitzen noch mehr Komfort bietet. Mit einem Fassungsvermögen von 575 bis 1.445 Litern kann sich auch das Kofferraumvolumen sehen lassen.

Unter der markanten Motorhaube des Range Rover Evoque werken jetzt die neuen 2,0 Liter-Ingenium-Dieselmotoren, welche die bisherigen 2,2 Liter-Triebwerke ersetzten.

Wir haben für unseren Test die 180 PS (132 kW)-Version gewählt, als Basismotorisierung stehen auch 150 PS (110 kW) zur Wahl.

Im Vergleich zum Vorgänger ist der neue Motor wesentlich laufruhiger und verrichtet seine Arbeit auch leiser. Dadurch bleibt die Geräuschkulisse im Innenraum jederzeit sehr angenehm.

Der neue Motor zeigt aber auch beim Fahrspaß seine Qualitäten. Das Drehmoment liegt jetzt bei 430 Nm statt 420 Nm und steht bei 1.750 U/Min zur Verfügung.

In Kombination mit der 9-Gang-Automatik erlebt man ein überaus agiles Triebwerk, welches mit enormer Schubkraft begeistern kann.

Für den Sprint von 0 auf 100 km/h benötigt der Evoque nur 9,0 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 200 km/h.

Seinen sportlichen Charakter zeigt der Evoque auch beim Fahrkomfort, die recht straffe Abstimmung passt sehr gut zum kompakten Allroundtalent von Range Rover. Der Evoque klebt förmlich auf der Straße und bietet dank der kompakten Abmessungen auch auf kurvigen Bergstraßen viel Fahrspaß.

Dank dem intelligenten Allradantrieb macht der Evoque aber auch abseits der befestigten Straßen eine Top-Figur. Im Vergleich zu anderen SUVs in dieser Klasse ist der Evoque nämlich mit hervorragenden Offroad-Qualitäten gesegnet.

Wer mit so viel Talent gesegnet ist, der darf auch etwas durstiger sein. Wir sind im Schnitt auf 8,0 Liter gekommen, womit wir den vom Werk angegebenen Verbrauch von 5,1 Liter deutlich übertroffen haben.

Das Facelift hat den Range Rover Evoque auf jeden Fall nochmals deutlich feiner gemacht. Die dezenten Änderungen sind durchaus spürbar.

Stefan Gruber, autoguru.at

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