Schlägerei in und vor dem Erstaufnahmezentrum

Schlägerei in und vor dem Erstaufnahmezentrum
Traiskirchen

Im Erstaufnahmezentrum Traiskirchen ist am Donnerstagabend gegen 21 Uhr die Situation neuerlich eskaliert. Polizeikräfte aus dem Bezirk aber auch aus ganz Niederösterreich mussten anrücken. Es soll es zu einem Streit zwischen Asylwerbern aus Afghanistan und aus Somalia gekommen sein.

Nach ersten Informationen soll dabei einer Frau ein Finger gebrochen worden sein. Danach eskalierte die Situation. Anrainer berichten, das eine regelrechte Verfolgungsjagd stattgefunden hat. „Um die 30 Somalia flüchteten vor rund hundert  Asylwerbern aus Afghanistan. Dabei kam es zu wilden Raufhandlungen, Asylwerber haben wie wild vor dem Flüchtlingsheim aufeinander eingeschlagen,“ berichtet Andreas Frühlicht, der gegenüber des Erstaufnahmezentrums wohnt. „Danach ergriffen die Somalia die Flucht“, so der Anrainer. „Ich lebe schon 40 Jahre hier, aber sowas hab ich noch nie erlebt“.
Die rund dreißig Somalia flüchteten in die Nebenstraße und verschanzten sich in der dortigen Moschee. Zwischenzeitlich gelang es den weit über 100 Polizisten die Lage vor dem Erstaufnahmezentrum zu beruhigen.  Bezirkspolizeikommandant Oberst Wolfgang Eisenkölbl leitete den Einsatz persönlich. Ihm gelang es erst gegen 0.45 Uhr die Somalier davon zu überzeugen, wieder zurück ins Lager zu gehen.
Um 0.50 Uhr konnte dann ein Großteil der angeforderten Kräfte wider abziehen. Aber bereits um 1.15 Uhr mussten neuerlich zahlreiche Streifen zufahren. Wieder war ein Streit ausgebrochen. Diesmal im Lager, dieser konnte aber relativ rasch entschärft werden und die Streifen nach 30 Minuten wieder abrücken. Laut mehreren Augenzeugen soll die Lage aber mehr als ernst gewesen sein. Weiters fuhren nach der Raufhandlung  mehrfach Rettungsfahrzeuge ins Lager, ob diese Einsätze im Zusammenhang mit der Schlägerei steht, ist noch unklar.

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6 comments

  1. Laffer Hans says:

    Grenzen dicht machen – Bundesheer aktivieren – die eingewanderten genauestens kontrollieren.
    Nach Einwanderungsländer aufteilen und abfertigen. Alle Wirtschafts- und Kriminelle Flüchtlinge sofort abschieben.

  2. Leopold Hajny says:

    Es ist traurig zu sehen was die Asylpolitik mit meier Heimat Stadt gemacht hat . Die Blindheit der Politik ist für uns als Bewohner von Traiskirchen nicht zu verstehen .Ich selbst lasse meine Kinder nicht mehr alleine auf die Strasse um sie zu schützen . Fakt ist eine Besserung ist nicht in Sicht es werden weiterhin Straftaten von den Asylwerbern begangen und als Konsequenz erhalten sie einen Eintrag und nach 2 Stunden machen sie es wieder .

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