Schwefelsäure-Anschlag im Erholungszentrum

Schwefelsäure-Anschlag im Erholungszentrum
Weigelsdorf

Ein unbekannter Täter verschüttete die gefährliche Chemikalie im Garten der Familie Grath. Dem Täter dürfte dabei die Rechnung über 3,64 kg reiner Schwefelsäure aus der Hosentasche gefallen sein! Ob auch das Grundwasser gefährdet ist, bleibt unklar, die Polizei ermittelt!

Ein oder mehrere unbekannte Täter dürften sich am 14. oder 15. November 2018 Zutritt zu einem versperrten Grundstück im Erholungszentrum Weigelsdorf (EHZ) verschaffen haben und 3,64 kg hochgiftige Schwefelsäure um eine alte Schwarzföhre aufgebracht haben. Grundstücksbesitzer Andreas Grath endeckte den „Säureanschlag“ auf seinem Grundstück am 16. November 2018. „Ich sah rund um den Baum seltsame Brandflecken“, so Grath, der dann eine weitere Entdeckung machte. „Ich fand dann eine Rechnung über Schwefelsäure im Garten liegen“, so der Grundstückspächter, der seit mehr als 15 Jahren sein Sommerdomizil in Weigelsdorf hat. Wer den Anschlag auf den Alten Baum gemacht hat, ist noch unklar. Entweder verschaffte sich der Täter Zugang über den Gartenzaun oder er kam über Stege am Ufer des kleinen Badesees. Die Polizei ermittelt derzeit wegen Sachbeschädigung. Ob es auch zu einer Verunreinigung des Grundwassers, welches im EHZ auch als Trinkwasser verwendet wird, gekommen ist und auch weitere Anrainer bedroht sind, steht derzeit noch nicht fest.

„Meine Enkelin spielt oft im Garten wenn wir hier sind, zum Glück kam sie mit der Chemikalie nicht in Berührung“, ärgert sich Grath über den gemeinen Säureanschlag in seinem Garten. Über den weitern Verlauf der Geschichte informieren wir online und in der nächsten Ausgabe!

Der zuständige Umweltstadtrat Ing. Otto Strauss hat in der Zwischenzeit bereits weiter Maßnahmen eingeleitet. „Seitens der Stadtgemeinde haben wir die BH Baden bereits in Kenntnis gesetzt. In jedem Fall wird jetzt von uns oder BH das Grundwasser – da es dort keine Wasserleitung gibt sondern die Bevölkerung eigene Brunnen hat – untersucht und geklärt ob eine weiter Umweltgefährdung vor liegt!“, so der Stadtrat. Es wird also erst in einigen Tagen klar sein, ob der unbekannte Täter nur den Baum geschädigt hat oder mit seinem Anschlag auch möglicherweise das Trinkwasser der umliegenden Anrainer gefährdet hat!

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