Schwefelsäureangriff: Boden kontaminiert, Entwarnung für Trinkwasser

Schwefelsäureangriff: Boden kontaminiert, Entwarnung für Trinkwasser
Weigelsdorf

Nach dem, wie berichtet, im November ein unbekannter Täter auf einem privaten Grundstück im Erholungszentrum Weigelsdorf (EHZ) Schwefelsäure um einen Baum ausgeschüttet hat, – der Täter verlor damals auch die Rechnung über 3,64kg Schwefelsäure, – wurde jetzt das Untersuchungsergebnis bekannt. Das Erdreich wurde durch den Angriff tatsächlich kontaminiert und muss jetzt Entfernt werden. Eine Gefährdung des Trinkwassers – in diesem Bereich wird Brunnenwasser verwendet – konnte nicht festgestellt werden. „Es ist einfach unglaublich, zu welchen Maßnahmen Personen greifen, um ihnen unliebsame Umstände zu ändern, in vorliegenden Fall die Schädigung eines Baumes zum Zwecke des Absterbens desselben“, so Stadtrat Ing. Otto Strauss. „Abgesehen davon, daß in Weigelsdorf durch seinen geringen Waldbestand (< 2%) jeder Baum besonders wichtig ist, ist es absolut unverständlich, daß Bürger zu solch drastischen Mitteln greifen und damit die Umwelt und die Gesundheit ihrer Mitmenschen auf´s Spiel setzen. Wir hoffen stark, daß diese verantwortungslose Person durch die ermittelnden Behörden bald ausgeforscht und zur Rechenschaft gezogen werden kann“, so der Umweltstadtrat. 

Das Ergebnis der Untersuchung wurde an die Kriminalpolizei weitergegeben, diese ermittelt jetzt. Am Grundstück musste das Erdreich abgetragen und entsorgt werden. Durch die von der Gemeinde rasch eingeleiteten Maßnahmen konnte jedoch glücklicherweise eine Schädigung des Brunnenwassers verhindert werden. 

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