SPÖ informiert über Abschaffung des Pflegeregresses und Primärversorgungszentren

SPÖ informiert über Abschaffung des Pflegeregresses und Primärversorgungszentren
Bezirk Baden

Im Rahmen eines bundesweiten Aktionstages zum Thema Pflege und Gesundheit startete die SPÖ Bezirk Baden am Freitag vor dem Badener Landespflegeheim eine Infoaktion. „Soziale Sicherheit im Alter ist ein Thema, das viele Menschen – ältere aber auch jüngere – beschäftigt, nämlich spätestens dann, wenn man in der Familie auf einmal vor der Herausforderung steht, dass ein Angehöriger pflegebedürftig ist. Der SPÖ ist es diese Woche im Parlament – mit den Stimmen der Opposition – gelungen, den unsozialen und ungerechten Pflegeregress abzuschaffen“, freut sich Serafina Demaku, jüngste Kandidatin im Wahlkreis für die kommende Nationalratswahl.

„Der Pflegeregress war in Wirklichkeit eine 100-prozentige Erbschaftsteuer, denn wer krank war und gepflegt werden musste, hat schnell alles verloren: Haus, Sparbuch, Bausparer“, erklärt SP-Bezirksvorsitzender Bgm. Andreas Kollross – Spitzenkandidat für die Nationalratswahl – die Hintergründe und weist außerdem auf einen weiteren großen Wurf hin: „Endlich ist es – nach jahrelangen Verhandlungen – gelungen, das Primärversorgungsgesetz durchzubringen. Damit ist der Startschuss für die Neugestaltung der medizinischen Grundversorgung in Österreich gegeben.“ Geplant ist die Errichtung von insgesamt 75 Primärversorgungseinheiten bis 2021. Diese zeichnen sich durch gute Erreichbarkeit, längere Öffnungszeiten und ein umfassendes Leistungsangebot aus und sollen aus einem Team von ÄrztInnen und Angehörigen der Gesundheits- und Krankenpflegeberufe (z.B. Hebammen, PsychologInnen etc.) bestehen. Dadurch sollen Vorteile für die PatientInnen im Sinne einer ganzheitlichen und kontinuierlichen Betreuung und eine Entlastung der Spitalsambulanzen erreicht werden.

 

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