Windpark Pottendorf/Tattendorf eröffnet

Windpark Pottendorf/Tattendorf eröffnet
Pottendorf

Für 28.600 Haushalte wird derzeit mit 15 Windkraftanlagen im Windpark Pottendorf/Tattendorf Strom erzeugt. Dies nahmen der Betreiber, die Wien Energie, zum Anlass alle Bürger von Tattendorf und Pottendorf zur offiziellen Eröffnung des Windparks einzuladen. Die Feier fand am Sonntag dem 19. Juni 2016 bei einem der Windkraftanlagen statt. 

Über 1.000 Menschen nahmen an der feierlichen Einweihung des Windparks Pottendorf/Tattendorf teil. Zum Festakt trafen sich Vertreter der Stadt Wien wie der Landtagsabgeordnete Joe Taucher, die Bürgermeister von Pottendorf, Tattendorf und Ebreichsdorf Ing. Thomas Sabbata-Valteiner, Alfred Reinisch und Wolfgang Kocevar, der Erfinder des Projekts DI Michael Kloimwider, weitere Vertreter der Gemeinden, sowie Wien Energie-Geschäftsführer Karl Gruber und zahlreiche Projektbeteiligte.

Neben musikalischer Unterhaltung durch den Musikverein Ebreichsdorf und durch die Gruppe „Tattendorf 3+“ gab es nicht nur kulinarisches, sondern auch die Möglichkeit  mit einem Kran in luftig höhen zu fahren, die Anlage zu besichtigen oder sich über zahlreich andere innovative Projekte der Wien Energie zu informieren. Der Windpark Pottendorf/Tattendorf hat eine installierte Leistung von insgesamt 42,9 Megawatt und befindet sich an den Gemeindegrenzen von Pottendorf, Tattendorf und Ebreichsdorf. Die Gesamtinvestition betrug 66 Mio. Euro. Der Windpark Pottendorf wird jährlich 94.400 Megawattstunden Strom produzieren. Dadurch werden jährlich 52.800 Tonnen an CO2 eingespart.

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One comment

  1. Karl Eder says:

    um unser aller Steuergeld kann man leicht große Feste feiern…
    Windkraftanlagen liefern den Strom nicht dann wann er benötigt wird, zerstören die Umwelt (oder wie ist das mit der „Versiegelung“ der landwirtschaftlichen Böden?) und können nur gebaut werden, weil der abgenommene Strom massiv aus Steuergeldern gefördert wird (um ein Mehrfaches des am Markt erzielbaren Preises! kann man bei OeMAG nachsehen), um die 3 bis 5 Cent/kWh Marktpreis würde sich das in 100 Jahren nicht rechnen.
    Vorhandene Wasserkraftanlagen, die unauffällig oft schon seit Jahrhunderten vorhanden sind (z.B. ehem. Industriebetriebe) werden dagegen mehr- oder weniger „abgewürgt“.
    Karl Eder

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