Zwei Männer wollten über 15.000 Krapfen verbrennen!

Zwei Männer wollten über 15.000 Krapfen verbrennen!
Ebreichsdorf
Zu einem skurrilen Feuerwehreinsatz wurde die Feuerwehr Ebreichsdorf gestern alarmiert. Anrainer nahmen Rauch und Brandgeruch aus einem angrenzenden Waldstück wahr und alarmierten die Feuerwehr. Diese rückte aus und musst erst mal den Brandort suchen. Nach einigen Minuten gelang es den Florianis auch den Einsatzort zu finden. Die Einsatzfahrt führte über einen schmalen Waldweg zu einer kleinen Waldlichtung. Dort trauten die Florianis ihren Augen fast nicht: Ein Haufen mit Marillen-, Nougat- und Vanillekrapfen stand in Brand.
Zwei Männer wollten auf der Waldlichtung insgesamt sechs Paletten mit Krapfen verbrennen. Die über 15.000 Stück waren noch nicht einmal abgelaufen. Ausgerechnet auf einer Waldlichtung, was natürlich ein schwere Verstoß gegen die Waldbrandverordnung ist, wollten die Männer die Lebensmittel vernichten. Das Vorhaben wurde von der Feuerwehr und Polizei gestoppt, die Verantwortlichen wurden angezeigt. Angeblich seinen die Krapfen bei einer Veranstaltung „übergeblieben“ gaben die „Krapfen-Vernichter“ an.

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2 comments

  1. Marion Hun says:

    Diese Männer haben weder Hirn noch Herz. Ein Feuer in einem Wald anzuzünden, ist schon genug des Wahnsinns. Lebensmittel zu vergeuden, empfinde ich grundsätzlich als Sünde. Ein kurzer Anruf bei einer Hilfsorganisation hätte bewirken können, dass die Krapfen bedürftigen Menschen zugekommen wären. Dass es den Männern nicht die Viertelstunde, die sie bis zum Flüchtlingslager Traiskirchen gebraucht hätten, wert war um den dort lebenden Flüchtlingen eine Freude zu machen, finde ich schockierend und skandalös. Ich finde, es sollte nicht nur der Verstoß gegen die Brandverordnung, sondern auch der Verstoß gegen die Menschlichkeit geahndet werden.

    1. Alex Fritsch says:

      Das ist wirklich unfassbar. Wie dämlich kann man eigentlich sein? Wenn die Lebensmittel noch in Ordnung sind, gebe ich sie egal wem…bevor ich so einen Schwachsinn anreiße….

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