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Zwei schwere Verkehrsunfälle in Tribuswinkel

Gleich zwei schwere Verkehrsunfälle mit mehreren Verletzten innerhalb einer Stunde!

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Innerhalb von nur einer Stunde kam es in den Samstag Nachmittagsstunden des 19.November 2016 im Gemeindegebiet von Traiskirchen, Ortsteil Tribuswinkel, im Bezirk Baden zu gleich zwei schweren Verkehrsunfällen. Mehrere Personen darunter auch ein Kind wurden dabei zum Teil schwer verletzt. Ein Großaufgebot von Einsatzkräften musste ausrücken.

Gegen ca. 14.45 Uhr verlor eine Lenkerin eines Klein PKWs auf der Leesdorferstraße im Freilandgebiet zwischen Wienersdorf und Tribuswinkel die Herrschaft über das Fahrzeug, geriet ins Schleudern und wurde dabei ausgehoben. In weiterer Folge prallte der Kleinwagen mit dem Fahrzeugdach frontal gegen einen Baum des dortigen Windschutzgürtels. Die beiden Insassen eine Mutter mit ihrer Tochter wurden dabei unbestimmten Grades verletzt.Als das erste Fahrzeug der Feuerwehr kurz nach Alarmierung am Einsatzort eintraf, ergab die Erkundung dass zum Glück niemand im Unfallwrack eingeklemmt war. Bis zum Eintreffen der alarmierten Rettungskräfte vom Arbeiter Samariterbund Traiskirchen und dem Roten Kreuz Baden, sowie dem Notarzteinsatzfahrzeug aus Baden übernahmen die Feuerwehrleute die Erstversorgung der beiden Verletzten. Die Mutter welche am Beifahrersitz saß dürfte, nach noch unbestätigten Angaben, dabei sogar lebensbedrohlich verletzt worden sein.

Als die Einsatzkräfte gerade noch beim Arbeiten waren passierte gegen 15:30 Uhr, nur knappe 1,5km weiter, ebenfalls im Freilandgebiet von Tribuswinkel ein neuerlicher schwerer Verkehrsunfall mit Schwerverletzten.

Auf der Oberwaltersdorfer Straße Richtung Schafflerhof-Siedlung verlor der Lenker eines Pkw Marke Jaguar die Herrschaft über das Fahrzeug, geriet ebenfalls in Schleudern und schlittere seitwärts auf die Gegenfahrbahn. Dabei wurde sein Fahrzeug, in dem am Beifahrersitz ein Kind saß, von einem entgegenkommenden PKW Marke Ford Galaxy seitlich frontal erfasst und in das angrenzende Feld geschleudert. Bei dem heftigen Anprall wurde der Lenker auf die Rücksitzbank geschleudert und das Kind auf der Beifahrerseite im total deformierten Fahrzeug eingeschlossen. Der Pkw Ford Galaxy in dem sich neben der Lenkerin auch noch zwei Jugendliche befanden, wurde bei dem Zusammenstoß rückwärts in eine Grünfläche geschleudert. Alle 5 Fahrzeuginsassen beider PKWs wurden dabei unbestimmten Grades verletzt. Ein zufällig ebenfalls dort fahrendes Rettungsfahrzeug blieb sofort stehen, alarmierte die Einsatzkräfte und begann mit der Erstversorgung.

Neuerlich heulten daraufhin die Sirenen in und um Tribuswinkel. Die Feuerwehreinsatzkräfte welche noch mit den Aufräumarbeiten auf der Leesdorferstraße beschäftigt waren, erhielten umgehend über Funk von der Feuerwehr Bezirksalarmzentrale Baden den weiteren Einsatzbefehl – Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person. Daraufhin rückten fast alle Einsatzkräfte von der ersten Unfallstelle ab.

Seitens der Rettungsleitstelle wurden die ÖAMTC Notarzthubschrauber C3 u. C9, Rettungsfahrzeuge sowie das Notarztteam vom Roten Kreuz Mödling alarmiert (das Notarzteinsatzfahrzeug vom RK Baden stand noch beim ersten Unfall weiter im Einsatz).
Innerhalb kürzester Zeit konnten die ersten Feuerwehreinsatzkräfte die weitere Unfallstelle erreichen. Umgehend wurde nach Lageerkundung und in Absprache mit dem Rettungskräften die Gerätschaften für eine Personenbefreiung aufgebaut bzw. bereitgestellt. Mittels hydraulischem Rettungs-Spreizer konnten die Feuerwehrleute dann schnell die verkeilte Beifahrertüre des Jaguars öffnen um den eintreffenden Notärzten auch ein Zugang zum Kind, einem Bub, zu ermöglichen.

Zeitgleich stellten die nachrückenden Feuerwehreinsatzkräfte den Brandschutz und unterstützten die Rettungskräfte. Der vermutlich schwer verletzte Bub wurde nach medizinischer Erstversorgung mit dem Notarzthubschrauber in eine Unfallklinik geflogen. Der ebenfalls unbestimmten Grades verletzte Mann wurde mit dem Notarztfahrzeug aus Mödling, die verletzte Lenkerin des zweiten Pkws und zwei Jugendliche Insassen mit einem Rettungstransportfahrzeug in ein nahegelegenes Unfallspital eingeliefert. Nach der Unfallaufnahme und Freigabe durch die Polizeieinsatzkräfte wurden sämtliche Unfallfahrzeuge von beiden Unfallstellen von der Feuerwehr geborgen und auf einen Abstellplatz verbracht. Ebenso mussten die Fahrbahnen von Fahrzeugteilen und Betriebsmitteln gereinigt werden. Beide Landesstraßen waren für die Dauer der Rettungs- bzw. Aufräumarbeiten im Unfallbereich komplett gesperrt.

Es standen insgesamt 5 freiwillige Feuerwehren (FF Tribuswinkel, FF Wienersdorf, FF Traiskirchen-Stadt, FF Möllersdorf u. FF Pfaffstätten) über 3,5 Stunden im Einsatz.

Fotos: Freiwillige Feuerwehr Wienersdorf und Freiwillige Feuerwehr Tribuswinkel

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