Aufregung nach FP-Posting

Der traditionelle Ausflug der Stadtgemeinde sorgt für Aufregung, die FPÖ ortet, dass dabei Flüchtlinge „besser behandelt“ werden.

Eine Aussendung von FP-Stadtrat Markus Gubik sorgt in Ebreichsdorf und den Sozialen Netzwerken für Aufregung. „Unter dem Deckmantel der Integration veranstaltet die Stadtgemeinde Ebreichsdorf jedes Jahr einen ganztägigen Ausflug mit einem Schiff. Alsylanten reisen ohne einen Cent zu bezahlen. Alle anderen Bürger müssen zwischen 20 und 28 Euro auf den Tisch legen“, so Gubik über einen Beschluss Anfang Mai im Stadtrat. „Es gibt leider auch viele Österreicher in unseren 4 Ortsteilen, die gerne einen Tag Urlaub auf einem Schiff machen würden und sich das aber nicht leisten können. Genau diese Personen würde ich fördern“, so Gubik in einer Aussendung, der den Vorwurf erhebt, die SPÖ würde Asylanten bevorzugen.

„Wieder einmal eine bewusste Falschmeldung der FPÖ!“, kontert Bürgermeister Wolfgang Kocevar (SPÖ) via Facebook auf der Seite des FP-Stadtrates. „Nix als diffamieren, Neid schüren, Menschen auseinander dividieren. Alle Teilnehmer zahlen das Gleiche. Lediglich die 12 Kinder des SOS Kinderdorf werden von der Gemeinde eingeladen. Gubik war noch nie selbst mit und urteilt über einen der erfolgreichsten Ausflüge der Gemeinde. Einfach nur traurig. Politik am Rücken von Menschen, statt für die Menschen“, so der Bürgermeister in seiner Stellungnahme.

Regionales Schaufenster
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