Blumau-Neurißhof: Aktiv durch die Pandemie

Dass die Pandemie Österreichs Gemeinden vieles abverlangt, ist spätestens seit der Organisation der Massentests offenkundig.

Offensiv begegnet der Krise Blumau-Neurißhofs Bürgermeister René Klimes, der auch persönlich mit gutem Beispiel vorangeht und sozial schwache Bürgerinnen und Bürger seiner Gemeinde mit kostenlosen FFP2-Masken versorgt. „Es war mir wichtig, ein Zeichen zu setzen“, will Klimes auf diese Weise vor allem eins: Die Infektionszahlen so gering wie möglich halten. Eine kostenlose FFP2-Maske erhalten von ihm in den kommenden Tagen daher alle, die auch für den Bezug des Heizkostenschecks der Gemeinde berechtigt sind. „Und zwar rasch und unbürokratisch“, finanziert er die FFP2-Masken kurzerhand privat. Außerdem hat die Gemeinde dafür gesorgt, dass beim örtlichen Nahversorger ausreichend FFP2-Masken erhältlich sind.

Klimes setzte sich aber auch persönlich dafür ein, dass die Bewohnerinnen und Bewohner seines Betreubaren Wohnheims für die Corona-Impfung vorregistriert werden. „Ich habe das ganze Haus bei Notruf NÖ angemeldet und stehe mit der zuständigen Stelle seither in Kontakt“, ist es ihm wichtig, dass auch seine Senioren bald geimpft werden können.

Um die Testquote in den Kindergärten, am Bauhof und u.a. am Gemeindeamt zu erhöhen, nutzte der Ortschef die von der Kleinregion organisierte Möglichkeit zum Ankauf der neuen, kindgerechten Nasenabstrich-Tests. „Mit den Kurzstäbchen, die nicht so weit in den Nasen-Rachenraum geführt werden müssen, kann den Test jeder ganz einfach selbst durchführen. Ein Vorteil, den ich nicht ungenutzt lassen will“, unterstreich Klimes, der für seine Gemeinde nun knapp 100 Stück bestellte. 

„Am allerwichtigsten wird aber sein, dass die Impfung angenommen wird“, hofft er auf ein absehbares Ende der Pandemie. 

Foto & Bericht: Sonja Pohl

 

Regionales Schaufenster
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