Bürgermeister Reinisch erreicht „Absolute“

Der Unabhängigen Liste UHL gelingt es, vier Mandate und damit die absolute Mehrheit zu erreichen!

In Tattendorf regierte bisher eine Koalition aus der Liste UHL und der ÖVP, obwohl die mandatsstärkste Partei mit 9 Mandaten die SPÖ war. Diese verliert heute massiv und kommt nur mehr auf 5 Mandate. Alle vier Mandate, welche die SPÖ verloren hat, gehen an die UHL. Diese kann mit 10 von 19 Mandaten eine absolute Mehrheit erreichen. Die ÖVP bleibt mit 4 Mandaten gleich. 

Sprachlos zeigt sich im ersten Moment Bürgermeister Alfred Reinisch von der UHL nach dem Wahlsieg. „Es fällt mir schwer, was dazu zu sagen, so sprachlos bin ich nach dem Ergebnis“, so der Bürgermeister. „Sachlich betrachtet haben wir keine schlechte Arbeit für Tattendorf gemacht. Zugegeben sind es aber auch für unseren Mitbewerber (SPÖ Annahme der Redaktion) gerade schwere Zeiten und interne Problem gewesen“, so Reinisch. „Ich freue mich aber sehr über diesen Erfolg und möchte mich für das große Vertrauen bedanken. Ich möchte jetzt einmal eine Nacht darüber schlafen“, so der Wahlsieger weiter. 

Nachdem er jetzt keinen Koalitionspartner mehr zum regieren braucht, meint er auf die Zukunft angesprochen: „Es muss einen Weg geben, bei dem 19 Gemeinderäte an einem Tisch sitzen und jeder sich einbringen kann. Wir wissen, wir können es uns nicht leisten, dass nur 10 Gemeinderäte an der Zukunft von Tattendorf arbeiten“, so Reinisch, der den anderen Parteien trotz absoluter Mehrheit die Hand zur Zusammenarbeit reichen möchte. 

Für ÖVP Spitzenkandidat und Vizebürgermeister Franz Knötzl steht fest: „Es war eine sehr schwierige Ausgangssituation“, so der Vizebürgermeister. „Wir haben es geschafft unsere vier Mandate zu halten, das war auch unser Ziel. Ich gratuliere Bürgermeister Alfred Reinisch zu seinem Erfolg und glaube, wir haben in den vergangenen vier Jahren sehr gut Zusammengearbeitet“, so Knötzl, der sich auch für die Zukunft eine Zusammenarbeit „für Tattendorf“ wünscht. 

SPÖ Spitzenkandidatin Sabine Sturm-Karmazin ist über den Verlust von vier Mandaten natürlich nicht begeistert. „Wenn man vier Mandate verliert ist das kein Grund zur Freude“, so die Spitzenkandidatin. „Wir werden daraus unsere Lehren ziehen und wollen aber mit voller Kraft für Tattendorf weiterarbeiten“, so Sturm-Karmazin. Sie gibt, zu dass man sich nach dem Rückzug des ehemaligen Bürgermeister Dieter Reinfrank in der Partei umstellen musste, spricht aber von großer Geschlossenheit in der Fraktion

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