Drei Personen aus verrauchtem Wohnhaus in Ebenfurth gerettet

In der Nacht auf Sonntag, den 13. April 2025, wurde die Freiwillige Feuerwehr Ebenfurth kurz vor Mitternacht zu einem gefährlichen Einsatz gerufen:

Aus einem Mehrparteienhaus wurde starker Brandgeruch gemeldet. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte bestätigte sich die dramatische Lage – das Stiegenhaus war ab dem 1. Obergeschoss komplett verraucht.

In der betroffenen Wohnung wurde eine Person vermutet, zwei weitere Bewohnerinnen im 2. Obergeschoss waren aufgrund der starken Rauchentwicklung in ihren Wohnungen eingeschlossen. Der Einsatzleiter erhöhte sofort die Alarmstufe, um zusätzliche Kräfte zur Rettung der eingeschlossenen Personen zu mobilisieren.

Ein Atemschutztrupp der Feuerwehr konnte die beiden Frauen rasch mit sogenannten Fluchthauben durch das verrauchte Stiegenhaus ins Freie bringen. Anschließend wurde die betroffene Wohnung gewaltsam geöffnet – der darin befindliche Bewohner wurde gerettet. Der Auslöser des Zwischenfalls: Ein Kochtopf mit verbranntem Essen, der einen Kleinbrand verursacht hatte. Dieser wurde ins Freie gebracht und dort auf einer Grünfläche gezielt abgelöscht.

Alle drei betroffenen Personen wurden vom Rettungsdienst, der mit zwei Rettungswagen, einem Notarztteam und einem Einsatzleiter vor Ort war, medizinisch versorgt. Laut ersten Informationen kamen alle Beteiligten mit dem Schrecken davon.

Die Feuerwehr Haschendorf unterstützte mit einem weiteren Atemschutztrupp. Um das Gebäude vom Rauch zu befreien, wurden anschließend umfassende Belüftungsmaßnahmen durchgeführt. Der Einsatz dauerte über eine Stunde und erforderte den koordinierten Einsatz von zwei Feuerwehren, Polizei und Rettung.

Dank des schnellen und professionellen Handelns der Einsatzkräfte konnte Schlimmeres verhindert werden.

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