Eine arbeitsintensive Silvesternacht hielt die Feuerwehren im Stadtgebiet Ebreichsdorf auf Trab. Bereits am Silvesterabend wurde die Feuerwehr Ebreichsdorf zu einem Brand alarmiert: Eine mit Kompost gefüllte Mulde stand in Brand. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte befand sich diese bereits in Vollbrand, konnte jedoch rasch gelöscht werden.
Kurz nach Mitternacht folgte der nächste Alarm. In der Feldstraße geriet eine Feuerwerksbatterie in Brand. Noch während der Anfahrt zu diesem Einsatz wurde Einsatzleiter Michael Ditzer telefonisch über einen weiteren Brand informiert. Ein Anrainer meldete den Brand einer Thujenhecke sowie eines davor abgestellten Fahrzeugs in der Postgasse.
„Aufgrund der parallelen Einsätze wurden die ausrückenden Fahrzeuge sofort aufgeteilt“, schildert Einsatzleiter Ditzer. „Beim Eintreffen in der Postgasse stand die Hecke bereits in Vollbrand, die Flammen hatten bereits auf das parkende Fahrzeug übergegriffen. Zur Unterstützung wurde die Feuerwehr Weigelsdorf, die gerade von einem anderen Einsatz einrückte, nachalarmiert“, so der Einsatzleiter.
Durch das rasche Eingreifen der Einsatzkräfte konnte eine weitere Ausbreitung der Flammen auf benachbarte Grundstücke verhindert werden. Die Thujenhecke wurde jedoch vollständig zerstört, das betroffene Fahrzeug schwer beschädigt. Dieses musste im Anschluss mithilfe eines Feuerwehrkrans geborgen werden.
Der zweite Einsatz in der Feldstraße konnte rasch abgearbeitet werden – die brennende Feuerwerksbatterie wurde schnell gelöscht. Auch weitere Feuerwehren im Stadtgebiet Ebreichsdorf standen in dieser Nacht bei mehreren Brandeinsätzen im Einsatz.
Die Feuerwehr zieht eine klare Bilanz: Der unsachgemäße Umgang mit Feuerwerkskörpern stellt nach wie vor eine erhebliche Brandgefahr dar und erfordert gerade in der Silvesternacht höchste Aufmerksamkeit seitens der Einsatzkräfte.
