Zu einem Flurbrand entlang der Südostautobahn (A3) kam es am Freitag gegen 12.30 Uhr im Bereich der Anschlussstelle Ebreichsdorf Nord. Ursache dürfte Funkenflug bei Bauarbeiten an einer Autobahnbrücke gewesen sein. Dank des raschen Einsatzes der Feuerwehren konnte eine Ausbreitung der Flammen auf ein angrenzendes Waldstück verhindert werden.
Auf der Baustelle wurden Arbeiten mit einer Trennscheibe durchgeführt, wodurch Funken entstanden. Obwohl die Bauarbeiter den Arbeitsbereich auf einer Seite der Autobahn vorsorglich bewässerten, dürfte ein Funke auf die gegenüberliegende Seite der Fahrbahn gelangt sein. Dort entzündete die trockene Vegetation und löste einen Flurbrand aus.
Die Freiwilligen Feuerwehren Ebreichsdorf und Trumau wurden umgehend alarmiert und rückten mit mehreren Fahrzeugen zur Einsatzstelle aus. Den Einsatzkräften gelang es, den Brand rasch unter Kontrolle zu bringen und vollständig abzulöschen. Durch das schnelle Eingreifen konnte verhindert werden, dass die Flammen auf das unmittelbar angrenzende Waldstück übergriffen.
Der Vorfall zeigt einmal mehr, wie hoch die Brandgefahr derzeit aufgrund der anhaltenden Trockenheit ist. Bereits kleinste Funken reichen aus, um trockene Wiesen oder Felder in Brand zu setzen.
Für die Freiwillige Feuerwehr Ebreichsdorf war es bereits der fünfte alarmierte Flurbrand innerhalb der vergangenen zehn Tage. Die Serie von Vegetationsbränden verdeutlicht die aktuell angespannte Lage und stellt die Einsatzkräfte vor große Herausforderungen. Die Feuerwehr appelliert daher einmal mehr an die Bevölkerung und an Firmen, bei Arbeiten mit offenem Feuer oder Funkenflug besondere Vorsicht walten zu lassen und sämtliche Sicherheitsmaßnahmen konsequent einzuhalten.
