Florianis waren Ersthelfer 

Nach einem schweren Unfall eilen zwei Feuerwehrmänner als Ersthelfer zu Hilfe und retten einen Mann aus dem Unfallwagen

Dramatische Szenen spielten sich am Freitag dem 19. Februar 2021 auf der Wiener Straße im Ortsgebiet von Ebreichsdorf ab. Ein 68-jähriger Mann aus dem Bezirk Eisenstadt Umgebung war von Münchendorf kommend Richtung Ebreichsdorf unterwegs, als er plötzlich wegen eines medizinischen Notfalls die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. „Ich stand gerade am Fenster und montierte eine Vorhangstange. Als ich aus dem Fenster blickte, sah ich, wie vor meinem Haus ein Pkw frontal gegen einen Baum prallte“, schildert Thomas Twaruschek die Situation. Sofort rannte der Feuerwehrmann der Feuerwehr Ebreichsdorf aus seinem Haus zum Unfallwagen. Nur Sekunden später traf auch Twaruscheks Feuerwehrkollege Fritz Pradl an der Unfallstelle ein. „Ich rannte zur Unfallstelle und wählte sofort den Notruf“, erzählt Pradl. Zufällig kam auch ein Arzt an der Unfallstelle vorbei. „Mit dem Arzt gelang es mir, den bewusstlosen Mann aus dem Fahrzeug zu retten“, erzählt Twaruschek. Sofort brachte der Feuerwehrmann das Opfer in die stabile Seitenlage, während der zufällig vorbeikommende Arzt mit der Untersuchung begann. Die beiden Feuerwehrmänner und der Arzt kümmerten sich bis zum Eintreffen der Sanitäter des Samariterbundes Ebreichsdorf und dem Notarztes des Rettungshubschraubers Christophorus 3 um den bewusstlosen Pensionisten. Kurze Zeit später trafen auch die zu einer „Menschenrettung nach Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person“ alarmierten Kameraden der beiden Feuerwehrmänner ein. „Als wir an der Einsatzstelle eintrafen, sahen wir, dass unsere Kameraden bereits den Unfalllenker aus dem Fahrzeug befreit hatten und wir konnten die zufahrende Feuerwehr Weigelsdorf stornieren“, so Einsatzleiter Michael Ditzer. Der Unfalllenker wurde versorgt und mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus nach Wiener Neustadt geflogen. Für die beiden Ersthelfer war ihr Einsatz „nichts besonders und selbstverständlich“, beide geben aber zu, dass durch ihre Tätigkeit bei der Feuerwehr seit vielen Jahren eine gewisse „Professionalität“ in solchen Situationen vorhanden ist. Auch Kommandant Ditzer ist stolz auf seine Kameraden. „Ich freue mich über dieses Engagement meiner Kameraden, auf die in jeder Situation Verlass ist“, so der Kommandant. Weiters berichtet dieser, dass der Unfalllenker bereits wieder am Weg der Besserung ist und den Unfall halbwegs gut überstehen dürfte. Das freut vor allem die beiden Feuerwehrmänner Twaruschek und Pradl, die vor allem auch dem unbekannten Arzt danken möchten, der sie in dieser schwierigen Situation professionell unterstützt hat. 

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