Gemeinsame Impfstraße von Trumau, Oberwaltersdorf und Traiskirchen

Drei Gemeinden haben sich zusammengetan, um eine Impfstraße zu errichten, aber was heißt das?

„Unsere Bemühungen haben sich ausgezaht, wir bekommen gemeinsam mit Traiskirchen und Trumau eine Impfstraße“, so Oberwaltersdorfs Bürgermeisterin Natascha Matousek. Gemeinsam mit ihren Bürgermeisterkollegen aus Trumau, Andreas Kollross, und aus Traiskirchen, Andreas Babler, hat sie seit Jahresbeginnn daran gearbeitet, für den gemeinsamen Ärztesprengel eine Impfstraße zu installieren. Ab 16. März 2021wird gemeinsam mit der NÖ-Impfkoordinationsstelle Notruf 144 eine Imfpstraße in Traiskirchen eingerichtet. An fünf Tagen die Woche sollen täglich 10 Stunden Impfungen durchgeführt werden. 2.000 Dosen des MRNA Impfstoffs Moderna sollen zur Verfügung stehen. Zwei Wochen später sollen weitere 2.000 Dosen folgen. „Es ist ein wichtiger Schritt in der Bekämpfung der Corona-Pandemie, da durch die Impfstraße die Impf-Kapazität deutlich erhöht wird“, so die Bürgermeisterin. 

Um jedoch geimpft zu werden, sind zwei wichtige Voraussetzungen notwendig: Als ersten Schritt muss man über die Plattform von Notruf 144 für eine Impfung vorregestriert sein. Die zweite Voraussetzung ist, dass man zu jener Gruppe an Personen gehört, die auf Grunde der aktuellen Prioritätenreihung an der Reihe ist. Das sind im Augenblick vor allem über 80 Jährige und bestimmte Berufs- und Risikogruppen. Nur wenn man vorregestriert und verständigt worden ist, kann man sich einen Impftermin ausmachen. Im Falle der Impfstraße von Traiskirchen werden daher nicht nur Personen aus den drei Orten geimpft. 

Grade für ältere Menschen kann so eine Vorregestriereung sowie die Vergabe von einem konkreten Impftermin aber sehr schwierig sein. Daher hat man seitens der Gemeinden reagiert. „Sollte es ältere Personen geben, die sich nicht selbst registrieren können oder keine Angehörigen haben, welche das übernehmen, dann helfen wir ihnen am Gemeindeamt weiter“, so die Ortschefin. Dafür wurden extra Mitarbeiter abgestellt um das zu übernehmen. „Wenn es dann ein Problem ist, zur Impfung zu kommen, dann helfen wir auch da mit einem Transport dorthin weiter“, so die Ortschefin. 

Auch Trumau bietet ein solches Service an. „Es wird allen Bürgern geholfen, man braucht sich nur melden“, so Ortschef Andreas Kollross der bestätigt, dass bereits alle über 80-Jährigen in Trumau angemeldet wurden. Beide Bürgermeister betonen, dass es Unterstützung für jene gibt, welche diese brauchen und es daher für jeden, der an der Reihe ist möglich sein wird, zu einer Impfung zu kommen. 

Regionales Schaufenster
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