Ja zu gemeindeübergreifenden Verkehrskonzept

Sechs gemeinden aus den Bezirken Baden und Bruck schließen entwickeln gemeinsames Verkehrskonzept

Am 31. August 2020 haben sich die Gemeinden Ebergassing, Gramatneusiedl, Mitterndorf/Fischa, Moosbrunn, Reisenberg und Schwadorf mit dem Land Niederösterreich auf die Erstellung eines Verkehrskonzeptes für die Region geeinigt. 

Gemeinde- und parteienübergreifend soll der regionale und überregionale Verkehr besser gesteuert, die Belastungen für die Bevölkerung reduziert und der Nah- bzw. Individualverkehr sowie der Mikroverkehr ausgebaut werden. 

Nachdem Prognoserechnungen für das Jahr 2035 einen unmittelbaren Handlungsbedarf für die Landesstraßen L150 und L156 sowie für die Bundesstraße B60 in den Gemeinden gezeigt haben, wurden die überregionalen Verkehrsprobleme, mit Zahlen belegt, ans Land übermittelt. VertreterInnen des Landes NÖ waren sofort offen für eine sachliche Zusammenarbeit und einigten sich bei einem Treffen in Moosbrunn auf eine gemeinsame Verkehrsstudie. 

Das zu erarbeitende Konzept soll dabei alle wichtigen Verkehrsaspekte abdecken und ein Bündel an Maßnahmen bereitstellen, die künftig auch individuell in den sechs teilnehmenden Gemeinden umgesetzt werden können. 

„Ich bin sehr froh, dass wir von Anfang an in dieser Runde mitentscheiden können, auch wenn uns die Verkehrssituation derzeit nur am Rande betrifft“, so Bürgermeister Thomas Jechne aus Mitterndorf. „Wichtig ist, dass die Bürgermeister der Region in engem Austausch stehen und gemeinsame Ziele definieren. So können wir mit einer starken regionalen Stimme auftreten“, ist der Ortschef überzeugt. 

Als Nächstes erfolgen die Ausschreibungen der notwendigen Leistungen durch das Land sowie die Diskussionen und Beauftragungen in den entsprechenden Gremien. Die Konzepterstellung selbst soll unter Einbindung der Bevölkerung ablaufen, etwa ein Jahr dauern und Ende 2021 abgeschlossen sein. 

Regionales Schaufenster
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