Kellerbrand in einem Einfamilienhaus

Am 25. Juli 2020 wurden gegen 3.20 Uhr die freiwilligen Feuerwehren Pottendorf und Landegg zu einem Kellerbrand in die Siedlerstraße nach Pottendorf alarmiert.

Aus bisher unbekannter Ursache  kam es im Kellerbereich des Wohnhauses zu einem Brand. Durch das knarren bzw. zerbersten von diversen Fensterscheiben wurden die Bewohner auf den Brand aufmerksam. Glücklicherweise konnten sich alle Bewohner des Objektes, darunter auch ein Kleinkind, selbst in Sicherheit bringen.

Die Hausbewohner wurden vom anwesenden Roten Kreuz betreut.

Da ein Vordringen in den Kellerbereich vom Wohnbereich aus, wegen der intensiven Rauch-Hitzeentwicklung sowie der Schadensausbreitung, nicht möglich war wurde der Erstangriff unter Zuhilfenahme von schwerem Atemschutz vom Seitenbereich durchgeführt.

Zwischenzeitlich trat bereits schwarzer unter Druck stehender Rauch über den Dachstuhl aus.
Weitere Atemschutztrupps versuchten nun ebenfalls unter größten Anstrengungen und Hitzeeinwirkung über den Wohnbereich zum Brandherd vorzudringen.

Durch den intensiven Rauchaustritt aus allen Öffnungen und Luftdurchlässen war es unklar wie weit sich der Brand im Gebäude bereits ausgebreitet hatte.

Auf Grund des massiven Einsatzes von Atemschutztrupps und der hohen Brandbelastung (8 eingesetzte AT-Trupps) wurden die Feuerwehr Wampersdorf und die Feuerwehr Schranawand mit dem Atemluftkompresser nachalarmiert.

Nach rund einer Stunde konnte der Brand unter Kontrolle gebracht und gegen 5 Uhr wurde vom Einsatzleiter Brandaus gegeben werden.

Das Obergeschoss mit dem Wohnbereich konnte zur Gänze erhalten werden, da der Brand vor der Kellertüre durch den intensiven Einsatz der Atemschutztrupps gestoppt werden konnte.

Betreffend Notunterkunft für die betroffene Familie wurde weiteres die Gemeindeführung Bgm. Ing. Thomas Sabbata-Valteiner informiert.

Fotos & Quelle: FF Pottendorf, FF Landegg

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