Kinder mussten 1,5 Stunden in Kälte auf Teste warten

In Ebreichsdorf herrscht große Verärgerung bei den Eltern über schief gelaufenen Corona-Test in der Volksschule!

„Es ist eine große Frechheit, dass mein Kind heute eineinhalb Stunden in der Kälte stehen musste“, beschwert sich ein Vater über den heutigen Corona-Test in der Volksschule in Ebreichsdorf. Eltern berichten von einer langen Schlange vor der Schule. „Um 7.45 Uhr war mein Sohn vor der Schule und um 9.05 Uhr ist er in der Klasse gesessen“, kritisiert eine weitere Mutter. Wie die Fotos zeigen, gab es heute eine längere Schlange und wie Eltern berichten bis zu eineinhalb Stunden Wartezeit, ehe die Kinder in die Schule konnten. „Dann mussten die Kinder noch 20 Minuten im Hof auf das Ergebnis warten, ehe sie in die Klassen durften“, kritisiert ein verärgerter Vater. Mit Aufwärmen soll es dann aber auch nichts gewesen sein, denn die Fenster sollen offen gewesen sein, berichteten einige Volksschüler den Eltern.

Unter den wartenden Eltern war auch Bürgermeister Wolfgang Kocevar (SPÖ), der seine Tochter zur Schule brachte. „Ja, auch ich musste mit meinem Kind 55 Minuten vor der Schule warten“, bestätigt der Bürgermeister die Situation vor der Schule. Kocevar übt neuerlich Kritik an der Bundesregierung: „Am Freitag habe ich mit allen unseren Direktorinnen gesprochen, damals wussten diese noch keine Details und hatten keine Verordnung. Kein Wunder, dass durch das Verhalten des Ministeriums jetzt so ein Chaos heraus kommt“, kritisiert auch Kocevar die Situation. Auch er wurde von zahlreichen Eltern kontaktiert, welche sich über die Situation beschwerten. „Jetzt ist genau das passiert, was ich schon in der letzten Woche kritisiert habe“, so der verärgerte Bürgermeister. In der Schule soll es laut dem Stadtchef beim heutigen Test kein positives Ergebnis gegeben haben. Kocevar spricht von einer „Loose Loose“ Situation und versteht die Verärgerung der Eltern. „Ich habe mit der Direktorin bereits gesprochen und sie hat angekündigt, dass am Mittwoch der Test in den Klassen durchgeführt wird, um so eine Situation wie heute zu vermeiden“, so Kocevar. 

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