Nächster schwerer Crash!

Wieder kommt es in der Stadtgemeinde Ebreichsdorf zu einem schweren Crash mit einem PS starken Fahrzeug

Nach dem schweren Porsche-Unfall am Montag dieser Woche in Ebreichsdorf, bei dem eine Fahrzeuglenkerin in ihrem PS starken Wagen eingeklemmt und schwer verletzt wurde, kam es in der Nacht auf Sonntag zum nächsten schweren Unfall mit einem nicht alltäglichen Fahrzeug. 

Gegen 23.30 Uhr kam ein 58-jähriger Mann mit seinem über 400 PS starken Dodge Pickup aus bisher ungeklärter Ursache auf der L163 zwischen Deutsch Brodersdorf und Unterwaltersdorf von der Fahrbahn ab. Der 2,6 Tonnen schwere Wagen prallte erst gegen einen am Straßenrand abgestellten Geländewagen. Diesem wurde eine Achse ausgerissen und er wurde gegen ein weiteres abgestelltes Fahrzeug geschleudert. Der Dodge dürfte sich in weiterer Folge vier Mal überschlagen haben, ehe der Wagen in einem Feld zum Stillstand kam. Dabei wurde der Lenker aus dem Fahrzeug geschleudert.

Der zufällig vorbeikommende Rettungssanitäter Dominik Blechinger vom ASB Ebreichsdorf war einer der ersten an der Unfallstelle. „Der Mann lag neben dem Unfallwagen am Bauch mit dem Gesicht zur Erde und war ohne Bewusstsein“, schildert der erfahrene Sanitäter die Lage. Während er den schwer verletzten versorgte, wählte ein weiterer Ersthelfer den Notruf. „Ich habe dann das Telefon genommen und der Leitstelle mitgeteilt, dass wir dringend einen Rettungswagen sowie einen Notarzt benötigen“, so Blechinger. Gemeinsam mit der Mannschaft des Rettungswagens des ASB Ebreichsdorf und dem alarmierten Notarzt aus Baden versorgte der Sanitäter den schwer verletzten Mann. Er muss noch vor Ort intubiert und beatmet werden, ehe er ins UKH Meidling gebracht wurde. Dort mussten in der Nacht die Ärzte bereits zum zweiten Mal diese Woche um das Leben eines Unfallopfers aus Ebreichsdorf kämpfen.

Der 58-jährige Lenker dürfte nicht angeschnallt gewesen sein. Im Fahrzeug stellte die Polizei fest, dass die Gurtschnalle mit einem Teil versehen war, damit das Anschnallsignal nicht zu hören ist, wenn man nicht angeschnallt ist. Er dürfte schwere Verletzungen im Bereich der Rippen sowie ein schweres Schädl-Hirn-Trauma erlitten haben. Der 2,6 Tonnen schwere Unfallwagen musste von der Feuerwehr Unterwaltersdorf mit Unterstützung der Feuerwehr Ebreichsdorf geborgen werden. 

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