Das war 2025 – der politische Jahresrückblick

Am 26. Jänner 2025 fanden die Gemeinderatswahlen statt. In der Kleinregion Ebreichsdorf kam es dabei nur zu geringen Veränderungen.

Alle Bürgermeisterinnen und Bürgermeister konnten ihre absoluten Mehrheiten halten. Eine Ausnahme bildete Oberwaltersdorf: Dort verlor ÖVP-Bürgermeisterin Natascha Matousek ein Mandat und kam damit auf 12 von 25 Mandaten. Sie war somit auf einen Koalitionspartner angewiesen. Dieser wurde die SPÖ, die zwei Mandate dazugewinnen konnte und seither mit Berndt Gössinger den zweiten Vizebürgermeister stellt. Die Liste FLOW, bestehend aus ehemaligen Grünen Gemeinderäten, schaffte mit drei Mandaten den Einzug in den Oberwaltersdorfer Gemeinderat.

In Trumau konnte SPÖ-Bürgermeister Andreas Kollross seine absolute Mehrheit auf 87 Prozent ausbauen und erreichte 20 der 23 Mandate. Die Bürgerliste „Wir Trumauer“ errang zwei Mandate, die FPÖ eines. Die ÖVP schied in Trumau aus dem Gemeinderat aus.

In Blumau-Neurißhof baute der PUL-Bürgerlisten-Bürgermeister René Klimas seine absolute Mehrheit weiter aus und hält nun 14 der 19 Mandate. In Pottendorf wurde SPÖ-Bürgermeister Thomas Sabbata-Valteiner zum fünften Mal zum Bürgermeister gewählt. Er konnte seine absolute Mehrheit halten und stellt 17 der 33 Gemeinderäte.

In Mitterndorf gewannen sowohl die FPÖ als auch die ÖVP jeweils zwei Mandate hinzu. Die SPÖ von Bürgermeister Thomas Jechne verlor zwar zwei Mandate, hält jedoch weiterhin eine stabile absolute Mehrheit und wurde erneut zum Bürgermeister gewählt. Kurios: Die FPÖ erhielt drei Mandate, hatte jedoch nur einen Kandidaten, weshalb zwei Mandate unbesetzt blieben.

In Seibersdorf verlor ÖVP-Bürgermeisterin Christine Sollinger zwar ein Mandat, hält aber weiterhin 14 der 19 Mandate und damit eine klare absolute Mehrheit. Die FPÖ gewann ein drittes Mandat hinzu. In Tattendorf sicherte sich die Bürgerliste UHL mit zwölf Mandaten – zwei mehr als bisher – erneut die absolute Mehrheit. Die ÖVP blieb bei vier Mandaten, während die SPÖ zwei ihrer fünf Mandate verlor und nun drei Mandate hält.

In Reisenberg hält die SPÖ weiterhin 14 Mandate. Die zwei Mandate der nicht mehr kandidierenden Bürgerliste gingen an die ÖVP, die nun fünf Mandate hält. In Teesdorf erreichte der neue SPÖ-Bürgermeister Andreas Hoch 15 der 19 Mandate, die ÖVP blieb bei vier Mandaten.

In Ebreichsdorf waren diesmal 37 statt bisher 33 Mandate zu vergeben. Die SPÖ von Bürgermeister Wolfgang Kocevar erreichte 22 Mandate – fünf mehr als zuvor. Die FPÖ verdoppelte ihr Ergebnis von vier auf acht Mandate. Die ÖVP und die Bürgerliste verloren jeweils zwei Mandate und halten nun bei drei bzw. zwei Mandaten. Die Grünen verloren eines ihrer zwei Mandate und kommen ebenso wie die NEOS auf jeweils ein Mandat.

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