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Misstrauensantrag gegen Bürgermeisterin klar abgelehnt

Ein Misstrauensantrag des Bürgerlisten Gemeinderates Erich Schneider fand keine weiter Stimmen

Vor wenigen Monaten hat Erich Schneider das einzige Mandat der Bürgerliste Pro-Oberwaltersdorf übernommen und wurde, mit Turbulenzen, als Gemeinderat angelobt. Bei der ersten Sitzung vor dem Sommer kam es bereits zum Eklat und die Polizei wurde gerufen. Bei der Gemeinderatssitzung am 20. September 2022 sorgt ein Misstrauensantrag gegen ÖVP-Bürgermeisterin Natascha Matousek neuerlich für Wirbel im Gemeinderat. 

Der Misstrauensantrag wurde von Erich Schneider unter anderem mit dem Polizeieinsatz bei der letzten Sitzung, dem verhindern vom Aufstellen von Parkbänken und diversen Anzeigen der Bürgermeisterin gegen ihn begründet. „Das kann nicht im Sinne der Gemeindebürger sein, daher ersuche ich um eine Neubesetzung des Bürgermeisteramtes“, heißt es in seinem Misstrauensantrag vom 22. August 2022. 

Nach einem Formfehler und neuerlicher verbaler Entgleisungen des Gemeinderates Schneider wurde der Antrag geheim abgestimmt. Dem Misstrauensantrag stimmte nur ein Gemeinderat (vermutlich Schneider selbst, Annahme der Redaktion) zu. Als die Bürgermeisterin mit Beifall der Gemeinderäte wieder die Sitzung übernahm, verließ Schneider den Gemeinderat. 

„Wir müssen dringend wieder Ruhe einkehren lassen und für Oberwaltersdorf weiterarbeiten“, so Matousek auf Nachfrage der MONATSREVUE. Sie sieht durch die Querschüsse die Arbeit für die Gemeinde gefährdet. Gemeinderat Erich Schneider war bisher für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

Foto: z.v.g./Monatsrevue

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