SP-Zeitungsbericht sorgt bei ÖVP für Verärgerung!

Die aktuelle Ausgabe der SPÖ Parteizeitung „Impuls“ sorgt bei der ÖVP Ebreichsdorf für große Verärgerung.

Im Leitartikel „Politische Kommunikation darf keine Einbahnstraße sein“ von SP-Bürgermeister Wolfgang Kocevar, übt dieser Kritik an VP-Ortsparteiobfrau Gemeinderätin Petra Falk und wirft ihr „haltlose und persönliche Unterstellungen“ vor und unterstellt ihr ,das politisch Klima in Ebreichsdorf „zu vergiften“. 

„Information und Kommunikation darf aber keine Einbahnstraße sein und muss auch von nötigem Respekt miteinander und untereinander geprägt sein“, so zu lesen in den SP-Impuls, welche derzeit an alle Haushalte in Ebreichsdorf verteilt werden. Darin geht die SPÖ sehr direkt auf die VP-Ortsparteiobfrau ein: „Eine neue Gemeinderätin der ÖVP, Petra Falk, geht leider einen völlig anderen Weg. Sie versucht uns ständig persönlich anzupatzen, stellt Dinge in den Raum, um später oftmals zurückzurudern und zu behaupten, sie kennt sich halt noch nicht so gut aus und wusste das eine oder andere nicht genau. Ganz nach dem Motto „irgendetwas wird schon hängen bleiben…“, so Kocevar in der Zeitung. 

Seitens der SPÖ kommt via Zeitung die Aufforderung an Petra Falk: „Hör auf mit deinem aggressiven Streitkurs gegen VertreterInnen der SPÖ“, und „Hör bitte auf mit haltlosen und persönlichen Unterstellungen, du vergiftest damit insgesamt das bisher sehr gute und konstruktive Klima aller Parteien“.

„Wir waren erstaunt und auch entsetzt über den Artikel in der Parteizeitung der SPÖ Ebreichsdorf“, so die ÖVP in einer aktuellen Aussendung. „Die Volkspartei Ebreichsdorf ist immer um ein gutes Miteinander bemüht, allerdings verstehen wir darunter nicht, dass wir zu allem „Ja und Amen“ sagen müssen. Alle unsere Aussendungen beruhen auf Fakten und sind intern abgestimmt. Gerade bei einer absoluten Mehrheit, wie wir sie in Ebreichsdorf haben, ist es wichtig, dass wir als Oppositionspartei eine Kontrollfunktion ausüben und Missstände aufzeigen. Bevor wir dies tun, suchen wir immer erst den direkten Diskurs, der allerdings selten zum gewünschten Erfolg bzw. zum von Bürgermeister Kocevar viel gepredigten „Miteinander“ führt. Dass den Menschen in Ebreichsdorf ein derart destruktiver und aggressiver Artikel ins Haus flattert, in dem eine engagierte Politikerin derart diffamiert wird, stößt bei uns auf absolutes Unverständnis, überhaupt zum höchsten christlichen Fest, dem Osterfest. Hier sollte man den Menschen eher Frieden und Zuversicht schenken anstatt politisch motivierten Hick-Hack“.

Beim Bürgermeister nachgefragt meint dieser: „Ich weiß nicht, wo genau sich Frau Falk auf den Schlips getreten fühlt, wir machen ihr in der Zeitung ja nur ein Angebot“, so Kocevar.  „Die Stimmung im Gemeinderat ist in den letzten Jahren immer besser geworden, was sicher an der Vorbereitung liegt und sich so auswirkt, das die Sitzungen oft nur eine Stunde dauern. Wir versuchen im Vorfeld mit den anderen Fraktionen die Themen zu besprechen und nehmen auch Vorschläge der Opposition auf und das spiegelt sich auch in den Abstimmungen, die meistens einstimmig oder mit sehr großer Zustimmung sind“, so der SP-Stadtchef. 

„Wir haben ihr die Hand immer wieder gereicht, aber sie verwechselt oft konstruktive Oppositionsarbeit mit untergriffigen Behauptungen, die sie in den Raum stellt. Das ist schade, denn so gefährdet sie das gesamte Klima im Gemeinderat“, so Kocevar, der meint, er würde Falk die Tür öffnen und die Hand reichen. 

Weiters betont er, dass die Zusammenarbeit mit den anderen Fraktionen und auch mit den anderen Gemeinderäten in der ÖVP sehr gut funktioniere. „Ich habe auch mit Bernhard Scharf eine sehr gute Basis und sehe ihn als große fachliche Bereicherung im Gemeinderat“, streut Kocevar dem VP-Fraktionsobmann Blumen. 

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