SPÖ fordert mehr Geld für Kindergärten

Bürgermeister und Nationalrat Andreas Kollross und Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig fordern Kindergartenmilliarde vom Bund

„Wir wollen mehr „Knödel“ für die Kinder“, so Bürgermeister und Nationalrat Andreas Kollross, der in seiner Funktion als Landeschef der Kinderfreunde gemeinsam mit SP-Landesrätin Ulrike Königsberger Ludwig am 26. August 2021 zu einer Pressekonferenz ins Rathaus nach Trumau lud. Die beiden forderten bessere Rahmenbedingungen für die Arbeit in den Kindergärten und in Kleinkindbetreuungseinrichtungen. „Für mich sind Kindergärten wichtige Bildungseinrichtungen und sollten auch als solche vom Bund und dort vom zuständigen Bildungsministerium österreichweit gleiche Richtlinien haben“, so Kollross. Er fordert einheitlich finanzielle Mittel für die Kindergärten. „Es darf nicht von der finanziellen Situation und vom politischen Willen einer Gemeinde abhängen, ob es eine gute Kinderbetreuung gibt oder nicht“, so Kollross, der den Bund in der Pflicht sieht.

Insgesamt haben die Kinderfreunde 14 Forderungen aufgestellt, für welche die Kindergartenmilliarde verwendet werden soll. „Erstens soll die Nachmittagsbetreuung in Kindergärten kostenlos sein. Weiters müssen die Öffnungszeiten erweitert werden und sowohl die Kindergärten als auch Eltern unterstützt werden“, so die Landesrätin. „Derzeit schließen noch mehr als 50 % aller Kindergärten vor 16 Uhr“, sieht die Landesrätin Handlungsbedarf. Und auch die Schließtage, die laut der Landesrätin in Niederösterreich mit 31 Schließtagen am höchsten sind, gehören reduziert. 

Kollross und Königsberger-Ludwig wollen weiters mehr Personal und eine bessere Entlohnung für die Pädagogen und Betreuer in Kindergärten. 

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