SPÖ präsentierte „KinderPROgramm“ 

SPÖ Bundes-, Landes- und Regionalpolitiker fordern 3G für Kindergärten!

„Ganztägig, ganzjährig und gratis“, das sind die 3G, welche die SPÖ des Bezirk Baden in einer Pressekonferenz am 4. Februar 2022 in Trumau forderten. Dazu luden Bürgermeister und Nationalratsabgeordneter Andreas Kollross, sowie die Landtagsabgeordneten Elvira Schmidt und Mag. Karin Scheele und der SP-Bezirksgemeindevertreterchef Bürgermeister Daniel Pongratz aus Pottenstein. 
Mit ihrem „KinderPROgramm“ fordert die SPÖ beginnend mit dem Kindergartenjahr 2023/2024 die Aufnahme von Kindern ab dem Alter von 2 Jahren (aktuell 2,5 Jahre). Weiters eine kostenlose Nachmittagsbetreuung sowie ein abwechslungsreiches und ausgewogenes Verpflegungsangebot. Die Öffnungszeiten sollen auf mindestens 45 Stunden pro Woche verlängert werden und an 4 Tagen pro Woche soll mindestens 9,5 Stunden geöffnet sein. Die maximalen Schließtage sollen 25 Tage pro Jahr betragen. 
„Kinderbetreuungseinrichtungen sind Bildungseinrichtungen“, betont Andreas Kollross. „Aber es ist natürlich auch eine Frage von Vereinbarung mit dem Beruf, und daher gibt es die VIF-Kriterien (Vereinbarkeitsindex für Beruf und Familie) der Arbeiterkammer, auf denen wir dieses Model aufgebaut haben“, so Kollross. 
Daher soll im zweiten Schritt mit dem Kindergartenjahr 2025/2026 der Ausbau der Kleinkinderbetreuung für Kinder ab dem 1. Geburtstag kommen. Die Finanzierung der Kleinkinderbetreuung soll das Land übernehmen und die Einrichtungen sollen ebenso wie die Kindergärten mindestens 45 Stunden geöffnet, an 4 Tagen 9,5 Stunden offen haben und maximal 25 Schließtage pro Jahr haben. 
„Derzeit gibt es im Bezirk Baden in 30 Gemeinden 12 Gemeinden, in denen es nicht einmal eine Kleinkinderbetreuung gibt“, übt Kollross Kritik. 
„Künftig soll nicht mehr der Vormittag und der Nachmittag in Bildungszeit und Betreuungszeit geteilt werden, daher fordern wir einen kostenlosen Kindergartennachmittag“, so LABg. Karin Scheele. 
„Wir haben in der letzten aktuellen Stunde im Landtag uns „KinderPROgramm“ vorgestellt“, so LAbg. Elvira Schmidt. „Es waren eigentlich alle einstimmig dafür, was wir dort präsentiert haben, ausser die ÖVP“, so Schmidt. „Eine Frau kann sich derzeit nicht aussuchen ob sie Teilzeitbeschäftigt ist oder Vollzeit arbeiten geht. Es ist ein Wahnsinn, dass die Wirtschaft auf teilweise so gut ausgebildete Frauen verzichten muss weil die Politik in Niederösterreich nicht fähig ist, die Rahmenbedingungen dermaßen zu schärfen, dass die Frauen die Möglichkeit haben, Vollzeit arbeiten zu gehen“, so Schmidt. 
„Es muss einen massiven Ausbau der Betreuungseinrichtungen geben um die derzeitige Lücke zu schließen“, fordert der Pottensteiner Bürgermeister Daniel Pongratz. „Niederösterreich rühmt sich immer, das Familienbundesland zu sein und der Versuch Familie und Vereinbarkeit mit dem Beruf passt überhaupt nicht zusammen. Von Wahlfreiheit kann da nicht die Rede sein, da es kein Angebot gibt“, so Pongratz. „Die Gemeinden fordern das Land auf, hier endlich tätig zu werden und ihrer Aufgabe gerecht zu werden!“
Regionales Schaufenster
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