Polizeitrick in Ebreichsdorf

Ersuchen um Phantombildveröffentlichung - Hinweise erbeten

Ein bisher unbekannter Täter kontaktierte am 16. September 2020, gegen 15.30 Uhr eine 62-jährige Frau aus Ebreichsdorf und teilte ihr in betrügerischer Absicht mit, dass ihre Tochter einen Verkehrsunfall verursacht habe. Weiters gab er an dass der Schaden 35.000,- Euro betrage und falls dieser nicht bezahlt würde die Tochter ins Gefängnis müsse. Das Opfer behob bei ihrer Bank einen niedrigen fünfstelligen Eurobetrag und übergab das Bargeld einer angeblichen Polizistin.

Die unbekannte Täterin ist ca. 30 Jahre alt, etwa 165 cm groß, hatte einen dunklen – südländischen Teint und schwarze Haare, die zu einem Zopf gebunden waren. Sie hatte ein gepflegtes Auftreten und war mit weißer Bluse und schwarzer Hose bekleidet und sprach in einem akzentfreien Hochdeutsch..

 

Um Veröffentlichung des angefertigten Phantombildes der unbekannten Täterin wird ersucht.

 

Hinweise, die zur Ausforschung der unbekannten Täterin führen, die auf Wunsch auch vertraulich behandelt werden, werden an das Landeskriminalamt Niederösterreich, Ermittlungsbereich Betrug, unter der Telefonnummer 059133-30-3333 oder an die Polizeiinspektion Ebreichsdorf, unter der Telefonnummer 059133-3305, erbeten.

 

Phantombild © LPD NÖ

 

Tipps der Polizei:

Bei den Anrufen werden vermehrt folgende Phrasen verwendet:

  • „Eine Einbrecherbande wurde festgenommen und Notizen mit Ihrem Namen gefunden.“
    •“Eine Einbrecherbande wurde festgenommen und Diebesgut sichergestellt, dass Ihnen gehören kann.“
    •“Die Tochter, der Sohn haben einen Verkehrsunfall verursacht und eine Kaution ist zu bezahlen, ansonsten muss die Tochter, der Sohn eine Haftstrafe verbüßen.
    • Rumänische Täter hätten Dokumente mit ihrem Namen gefunden und die Polizisten würden zu Ihnen kommen, um diese zurückzugeben.

WICHTIG! Die Polizei/Kriminalpolizei holt niemals Bargeld oder Wertgegenstände von Privatpersonen zur „Sicherung“ ab! Das Landeskriminalamt Niederösterreich rät zu Vorsicht und sofortiger Anzeigeerstattung bei der nächsten Polizeiinspektion oder unter der Notrufnummer 133, sollten Sie Betroffener eines solchen Anrufs sein.

 

Regionales Schaufenster
Teile diesen Beitrag:
Share on facebook
Share on linkedin
Share on google
Share on twitter