60 Jahre Kuchlerhaus -Vom Garagenbetrieb zur Glas-Erlebniswelt

Das Kuchlerhaus blickt auf eine 60-jährige Erfolgsgeschichte zurück. Was einst klein in einer Garage begann, hat sich über Jahrzehnte zu einem weit über die Region hinaus bekannten Zentrum für Glaskunst entwickelt.

Gemeinsam mit ihrem Mann Peter, der seine Ausbildung zum Glasermeister abgeschlossen hatte, fasste Hilde Kuchler den Entschluss, sich selbstständig zu machen. Damals begann Peter Kuchler in der eigenen Garage seines Wohnhauses den Betrieb aufzubauen. „Wir haben dann die Möglichkeit gehabt, von der Gemeinde ein Grundstück zu kaufen – das war die Gründung unseres heutigen Standortes“, erzählt Hilde Kuchler anlässlich der Jubiläumsfeier.

Schritt für Schritt entwickelte sich der klassische Glaserbetrieb weiter und wurde zu einem Ort der Kunst und Begegnung. Heute arbeiten bereits drei Generationen im Familienbetrieb: Neben Sohn Peter II und Gabi sind auch deren Sohn Peter III und Tochter Sandra maßgeblich im Unternehmen tätig.

Das Kuchlerhaus vereint heute Handwerk, Kunst und Erlebnis. Neben dem Glasermeisterbetrieb entstand eine „Wunderwelt des Glases“ mit Verkaufsraum, in dem Glaskunstwerke, Schmuck und Geschenkartikel angeboten werden. Ergänzt wird das Angebot durch eine große Ausstellungsgalerie sowie das Herzstück des Hauses – das Glasmuseum. Besonders hervorzuheben ist Peter Kuchler III, der bereits zu den bedeutenden Glasbläsern Europas zählt und einzigartige Kunstwerke schafft.

Zum Jubiläum gratulierten Bürgermeister Wolfgang Kocevar und Stadtrat Harald Kuchwalek mit einer großen Torte. „Es ist beeindruckend, was hier in den vergangenen 60 Jahren aufgebaut wurde“, so der Bürgermeister, der Hilde Kuchler weiterhin viel Freude an ihrer Arbeit wünschte.

Auch Vertreter der Wirtschaftskammer würdigten die Leistung der Familie. „Wenn ein Betrieb so lange besteht, zeigt das große Innovationskraft“, betonte Bezirksstellenobmann Ing. Sebastian Makoschitz-Weinreich. Bezirksstellenleiter Mag. Andreas Marquardt ergänzte: „Jedes Mal, wenn man vorbeikommt, ist etwas Neues entstanden – die Ideen gehen hier sicher noch lange nicht aus.“

Die 60-jährige Geschichte des Kuchlerhauses zeigt eindrucksvoll, wie aus einem kleinen Garagenbetrieb ein österreichweit bekanntes Zentrum für Glaskunst entstehen kann.

 

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