Mit großer Bestürzung haben die Feuerwehren des Abschnittes Ebreichsdorf und die Bevölkerung die Nachricht vom völlig überraschenden Tod von Abschnittsfeuerwehrkommandant Alexander Richter aufgenommen. Der langjährige Feuerwehrmann und frühere Kommandant der FF Mitterndorf verstarb im 55. Lebensjahr in der Nacht auf Montag in Mitterndorf unerwartet.
„Ich bin schockiert und tief betroffen über das Ableben unseres so beliebten Abschnittsfeuerwehrkommandanten. Meine große Anteilnahme gilt in diesen schweren Stunden der Familie von Alex“, erklärte der sichtlich berührte Abschnittsfeuerwehrkommandant-Stellvertreter und enge Vertraute Josef Szivacz, der angeordnet hat, vor allen Feuerwehrhäusern Trauerfahnen zu hissen.
Alexander Richter trat am 1. Mai 1996 der Freiwilligen Feuerwehr Mitterndorf bei. Von 2006 bis 2021 stand er 15 Jahre lang als Kommandant an der Spitze der Feuerwehr. Von 2011 bis 2016 war er stellvertretender Abschnittsfeuerwehrkommandant, bevor er am 4. März 2016 die Funktion des Abschnittsfeuerwehrkommandanten übernahm.
Richter war nicht nur in seiner Heimatgemeinde Mitterndorf ein stets hilfsbereiter und engagierter Feuerwehrmann, sondern auch im gesamten Abschnitt Ebreichsdorf. Er unterstützte bei größeren Einsätzen regelmäßig die Einsatzleitungen und war mit seiner Erfahrung und seinem Wissen eine unverzichtbare Stütze. Fachlich wie menschlich galt er als Vorbild: ein Feuerwehrmann mit Herz und Seele, dessen Kameradschaft und Menschlichkeit ihn weit über die Grenzen seiner Gemeinde hinaus bekannt und beliebt machten.
„Alexander Richter war für uns Medien immer ein kompetenter und hilfsbereiter Ansprechpartner und hatte stets das gute Ansehen der Feuerwehr im Blick. Er faszinierte mich durch sein Wissen, sein Engagement und seine Hilfsbereitschaft. Mit ihm verliert die Region nicht nur einen großen Feuerwehrmann, sondern ich persönlich auch einen lieben Freund,“ so MONATSREVUE Herausgeber Thomas Lenger.
Mit dem Tod von Alexander Richter verliert die Feuerwehr im Abschnitt Ebreichsdorf eine ihrer prägenden Persönlichkeiten. Er hinterlässt eine große Lücke – als Experte, Kamerad und Mensch. In diesen schweren Stunden gilt die aufrichtige Anteilnahme seiner Familie.
