Im Rahmen der festlichen NÖ Weingala im Festspielhaus St. Pölten zeichnete Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner insgesamt 24 Landessieger aus und würdigte die Bedeutung des Weinbaus für das Bundesland.
Das Familienweingut Gisperg konnte gleich zwei Kategorien für sich entscheiden: „Zweigelt Riedenweine gereift“ und „Burgunder Rot“. Damit unterstrich es einmal mehr seine führende Rolle im Rotweinbereich. Die Auszeichnung zum Winzer des Jahres ist die höchste Ehre im Rahmen der Landesweinprämierung und steht für kontinuierliche Spitzenleistungen.
Rund 5.500 Weine von 900 Betrieben wurden heuer eingereicht – ein starkes Zeichen für die Qualität und Vielfalt des niederösterreichischen Weins. Mikl-Leitner betonte: „In jeder Flasche Wein steckt Leidenschaft, Engagement und ein Stück Familiengeschichte.“
„Wir freuen uns riesig über diese Auszeichnung – und noch mehr freut es uns, dass wir diesen Erfolg gemeinsam mit unseren Kolleginnen und Kollegen aus der Thermenregion feiern dürfen: Fünf Landessieger, viele Finalisten – und gleich drei davon direkt aus unserer Heimatgemeinde Teesdorf“, so Johann Gisperg. „Großartig, was da alles zusammenkommt! Für uns ist Wein weit mehr als ein Getränk. Wein schafft Verbindung. Er verbindet den Boden, auf der er wächst, mit den Menschen, die ihn mit Freude genießen. Und er bringt Menschen zusammen – an einem Tisch, in einem Gespräch, in einem gemeinsamen Moment. Gerade in Zeiten wie diesen ist das ein besonders schöner Gedanke: innehalten, anstoßen, das Miteinander feiern. Die nächste Möglichkeit dazu gibt’s bei unserem Heurigen – von 10. bis 13. Juli“, so der Winzer des Jahres.
Für Teesdorf und das südliche Niederösterreich ist die Auszeichnung Gispergs ein besonderer Grund zur Freude – zeigt sie doch, dass Spitzenweine nicht nur aus der Wachau oder dem Kamptal kommen, sondern auch aus der Thermenregion.
Fotos: © NLK Pfeiffer
