Die Gemeinde Blumau-Neurißhof setzt ein starkes Zeichen für Nachhaltigkeit und Naherholung: Mit Unterstützung der NÖ Dorf- und Stadterneuerung konnte die Brücke am Alten Herrenhausweg saniert und wieder nutzbar gemacht werden. Sie ist Teil eines historisch bedeutenden Bewässerungssystems, das nicht weniger als 20 Kilometer Bacherlgerinne umfasst – ein Netzwerk, das der Gemeinde zurecht den Ruf als „grüne Lunge des Steinfelds“ einbringt.
Die jüngsten Sanierungsmaßnahmen betrafen einen der ältesten Abschnitte des Bacherls, vom Steinböckpark bis zur Kasinostraße. Zwei Brücken wurden dabei aufwendig wiederhergestellt: Neben der nun fertiggestellten Brücke am Alten Herrenhausweg wurde auch die Verbindung von der Kasernen- zur Jarusstraße erneuert. Die fachgerechte Ausführung übernahm die Firma SIST Bau, die die neuen Holzbrücken harmonisch in die natürliche Umgebung integrierte.
Die Gesamtinvestition wurde zu 60 Prozent – mit 20.000 Euro – von der NÖ Dorferneuerung gefördert. Die verbleibenden Kosten trug die Gemeinde. Bürgermeister René Klimes und Vizebürgermeisterin Claudia Mozelt zeigen sich erfreut über die gelungene Umsetzung und bedanken sich ausdrücklich beim Bacherlverein sowie der Förderstelle.
„Die Brücken sind nicht nur optisch ein Gewinn, sondern auch funktional wichtig für das Bewässerungssystem und die Lebensqualität in unserer Gemeinde“, betont Dorferneuerungsvereinsobfrau Mag. Tanja Trausmuth-Wallner. Sie verweist auf die Vorteile des traditionellen lombardischen Systems, das dafür sorgt, dass auch in Trockenzeiten öffentliche Grünflächen, Sträucher und Bäume zuverlässig mit Wasser versorgt werden. Auch für die zahlreichen Gartennutzerinnen und -nutzer bietet das System einen praktischen Mehrwert – sie können das Wasser direkt vor ihrer Haustür nutzen.
Mit der gelungenen Sanierung und den neuen Brücken stärkt Blumau-Neurißhof nicht nur seine ökologische Infrastruktur, sondern auch das Ortsbild und die Lebensqualität der Bevölkerung. Die feierliche Freigabe der Brücke am Alten Herrenhausweg steht kurz bevor.
Fotos: Sonja Pohl
