Die Marktgemeinde Trumau setzt ein starkes Zeichen für Solidarität und gelebtes Miteinander: Seit Kurzem stehen in mehreren öffentlichen Einrichtungen sogenannte Lebensretterboxen des Vereins Geben für Leben – Leukämiehilfe Österreich bereit. Sie ermöglichen es allen Interessierten, sich einfach, schnell und kostenlos als potenzielle Stammzellspender registrieren zu lassen – ohne Termin und ohne Wartezeiten.
Alle 45 Minuten erkrankt in Europa ein Mensch an Leukämie oder einer anderen schweren Blutkrankheit. Für viele Betroffene ist eine passende Stammzellspende die einzige realistische Chance auf Heilung. Doch die Suche nach einem geeigneten Spender ist schwierig: Die Übereinstimmungswahrscheinlichkeit liegt oft nur bei 1 zu 500.000.
So einfach funktioniert es
Die neuen Lebensretterboxen enthalten kostenlose Typisierungssets, die zu Hause angewendet werden können. Angesprochen sind gesunde Personen zwischen 17 und 45 Jahren, die bereit sind, mit ihrer Registrierung potenziell Leben zu retten.
Der Ablauf:
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Lebensretterbox aufsuchen und Set entnehmen
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Wangenabstrich laut Anleitung durchführen
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Formular ausfüllen
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Probe im Kuvert verpacken und per Post einsenden
Die Analyse erfolgt durch den Verein im Labor. Geeignete Spender werden kostenfrei in die internationale Stammzellspenderdatenbank aufgenommen.
Warum jede Registrierung zählt
Jede zusätzlich registrierte Person erhöht die Chance, dass ein erkrankter Mensch – vielleicht sogar jemand aus dem eigenen Umfeld – rechtzeitig einen passenden Spender findet. Die Gemeinde unterstützt die Initiative mit mehreren gut erreichbaren Standorten: Gemeindeamt, Poststelle, Apotheke sowie die Praxis der praktischen Ärztin Dr. Manuela Tomaschek-Rippel.
Gemeinsam Leben retten
Ein kurzer Moment, ein einfacher Wangenabstrich – mehr braucht es nicht, um den ersten Schritt zu einer potenziell lebensrettenden Spende zu setzen. Die Lebensretterboxen bieten allen Bürgerinnen und Bürgern eine niederschwellige Möglichkeit, aktiv zur Gemeinschaft beizutragen und Hoffnung zu schenken.
Foto (von links nach rechts): Community Nurse Claudia Kuss und Bgm. Andreas Kollross
